Fassade des Bruchsaler Rathauses kaum verändert

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trotz harter Arbeit im Inneren
Donnerstag, 4. Februar 2010 - 15:47

Schaufelbagger

Und ein kleinerer Schaufelbagger wird ganz spektakulär Mitten im Hof liegt ein riesiger Haufen Abbruchmaterial, welches bereits aus dem Keller entfernt wurde

 

Bruchsal (mcs) Von außen sieht das Rathaus am Marktplatz aus, wie immer. Vielleicht ein bisschen ruhiger, weil keine Bürger ein und aus gehen, vielleicht etwas dunkler als früher, weil keine Lichter in den Büros brennen. Alles in allem aber wahrt das Rathaus noch seine gute alte Fassade, obwohl im Inneren alles im Umbruch ist und für das Erfüllen der neuen Aufgaben hergerichtet wird.

 

Nähert man sich dem Gebäude nämlich von hinten, so hört man ein Dröhnen und Klopfen, riesige Maschinen bohren tiefe Löcher ins Erdreich und laute Pumpen befördern lehmiges Wasser heraus. Und ein kleinerer Schaufelbagger wird - für Uneingeweihte ganz spektakulär - mit einem Kran über den Innenhof des Rathauses am Marktplatz von einem Flügel des Gebäudes zum anderen transportiert, weil mitten im Hof ein riesiger Haufen Abbruchmaterial liegt, welches bereits aus dem Keller entfernt wurde. Kurz und gut, es wird emsig geschafft.

 

Loch für Bodenstützen

In den Boden des ehemaligen Kellers wurden tiefe Löcher gebohrt, um das Gebäude mit Betonpfeilern weiter abzusichern.

Das kalte Wetter, der Schnee und das Eis der letzten Tage machen dem Bauleiter, Diplom-Ingenieur Rainer Bellmann, zu schaffen. „Wir sind leicht im Verzug", gibt er freimütig zu, denn es gab Tage, an denen konnten die vorgesehenen Arbeiten wegen der Witterung nicht durchgeführt werden.

 

Priorität Nummer eins genießen immer noch die Arbeiten an der Statik im Bauteil A, das ist der Umbau des Rathausgebäudes: In den Boden des ehemaligen Kellers wurden tiefe Löcher gebohrt, um das Gebäude mit Betonpfeilern weiter abzusichern, entlang der inneren Kellerwand gibt ein neuer Betonsockel dem Gebäude zusätzlichen Halt.

 

Sockel im Keller

Entlang der inneren Kellerwand gibt ein neuer Betonsockel dem Gebäude zusätzlichen Halt.

Statische Arbeiten sind auch im Erdgeschoss angesagt: Da man für das zukünftige
Kaufhaus eine große, übersichtliche Halle benötigt, müssen die Wände der ehemaligen Büros weichen. Die tragenden Wände werden durch Säulen ersetzt, die die Decke punktuell stützen.

 

Bis diese jedoch eingebaut werden können, muss zuerst die gesamte alte Decke abgefangen werden. Deswegen sind die Arbeiter gegenwärtig dabei, ein dichtes Fachwerk aus Metallstreben anzulegen. Abgestützt wird es durch die noch vorhandenen Wände und provisorische Pfeiler.

Metallhandwerk

Deswegen sind die Arbeiter gegenwärtig dabei, ein dichtes Fachwerk aus Metallstreben anzulegen.

 

Wegen des Wetters stagnieren gegenwärtig die Arbeiten im Bauteil B, dem Gebäude für die zukünftigen Geschäfte Drogeriemarkt Müller, Ernsting´s Familiy und Fitnesscenter easy-sport..

Ob der Einweihungstermin im November 2010 noch eingehalten werden kann, ist eine Frage, die sich einem förmlich aufdrängt: „Es ist noch ein hartes Stück Arbeit bis dahin", sagt Bellmann und ergänzt zuversichtlich: „aber wir müssen es schaffen!"

 

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Weitere Informationen:
Stadtmarketing, Margrit Csiky, M.A.
Telefon: 07251-9-717; Fax: 07251-79-638
E-Mail: Margrit [dot] Csiky [at] Bruchsal [dot] de

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