Entfernung von RFID-Chips. Bitte meine Petition mitzeichnen!
Hallo an alle,
seit heute läuft meine Petition bzgl. der Verpflichtung, mit RFID-Chips getagte (gekennzeichnete/markierte) Waren bei Übergabe dieser Waren an Dritte vom Chip befreien zu müssen oder diesen zu deaktivieren.
Diese Chips, die sich inzwischen an vielen Waren befinden, senden an jeden Scanner Daten, der diese Chips anfunken kann.
Weder weiß man, wo gescannt wird, noch erfährt man Art und Umfang der gesendeten Daten, ja man erhält noch nicht einmal den Hinweis z.B. beim Erwerb einer Ware, dass sich überhaupt ein Chip daran befindet.
Deshalb hat das Bundesverfassungsgericht hier auch klargestellt, dass auch scheinbar unsensible Daten zu einem Profil verarbeitet werden könnten und es deshalb die Persönlichkeitsrechte eines jeden Einzelnen von uns in Gefahr sieht.
Bitte zeichnet die Petition mit. Das ist online ganz einfach und dauert keine Minute.
Herzlichen Dank
Günstig Tanken
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Kommentare
Private Daten...
... gibt doch fast jeder frei.
Sei es beim Finanzamt, dem Geldinstitut, dem Supermarkt durch EC Karte, beim Tanken durch EC Karte, bei behördlichen Einrichtungen und Ämtern. In zwei Jahren gibt es für alle neue Kontonummern und das Bargeld wird schrittweise abgeschafft. Es soll sogar Personen geben, die freiwillig ihre Daten preisgeben. Z.B. bei Facebook, Twitter, WKW oder ähnlichen angeblichen sozialen Netzwerken, die ich für überflüssig halte. Wer so etwas unbedingt benötigt, dem ist der Chip auf den Waren wahrscheinlich egal. Mir ebenfalls, denn Werbung oder Ähnliches landet im Altpapier und ist so für die sammelnden Vereine wertvoller als für mich als Konsument. Ich erwerbe einen Artikel, wenn ich ihn benötige und nicht, weil er gerade im Angebot ist. Zumal die meisten Angebote sind nur Lug und Trug für uns Konumenten.
Missverständnis?
Hallo Stefan,
ich kann Ihnen nicht folgen. Oder haben Sie mich missverstanden?
Es geht erstens um winzige Chips, die so klein sind, dass man sie unter die Haut implantieren kann (was Freiwillige auch zu Testzwecken gemacht haben-siehe dazu den 6-Teiler bei Youtube "RFID-Ein Chip verändert die Welt") und die sich im Futter von Jacken (siehe Filmbeitrag im WDR), in den Sohlen von Turnschuhen, in Garantie- oder Modellaufklebern oder sonst wo befinden können. Es hat mitnichten nur mit "Werbung" zu tun!
Zweitens kann ich selbst entscheiden, ob ich mit einer EC-Karte bezahle, mit eingeschaltetem Smartphone herumlaufe oder in sozialen Netzwerken mein Innerstes nach außen kehre, denn das tue ich dann FREIWILLIG. Wenn man mir aber in einer GerryWeber-Jacke oder anderen Dingen einen Chip unterjubelt, von dem ich
a) nichts weiß
b) nicht weiß, was er für Daten senden könnte und wohin
c) den ich nicht entfernen kann, da ich nicht weiß, wo er sich befindet
dann, das finde ich zumindest, ist das etwas, was gar nicht geht! Auch wenn diese Chips zur Erleichterung der Warenbestandsführung des Herstellers oder Vertreibers nicht personenbezogene Daten enthalten, könnte u.U. ein Profil erstellt werden.
So wäre es z.B. möglich, auch in "neutraler Verpackung" ein Paket eines Flensburger Unternehmens bis hin zum Verbraucher zu verfolgen. Weitere Beispiele über die Nutzung und Missbrauchsmöglichkeiten solcher Chips finden Sie in den verlinkten Filmbeiträgen.
German Angst
also für mich klingt das doch ein bischen nach Verfolgungswahn.
Das Problem vor dem wir in einer sich schnell entwickelnden Zeit stehen ist, dass viele Menschen sich eben nicht so schnell weiterentwickeln wie die Welt um sie herum. Dadurch dass es Dinge gibt, die man nicht versteht und über die man scheinbar keine Kontrolle hat, entstehen verständliche Ängste. Auch wenn rational gesehen keine wirkliche Gefahr existiert, bleibt ein ungutes Gefühl. Das ist aber in der Geschichte der Menschen überhaupt nichts neues. Man muss nur das Gefühl und den tatsächlichen Grad einer vermuteten Bedrohung trennen.
Da hilft nur Aufklärung und aktive Beschäftigung, nicht aber undifferenzierte Panikmache, die dann wiederum die, die sowieso schon verunsichert sind, weiter ängstigt.
Man könnte jetzt darüber philosophieren, ob es nicht dieses aktive Schüren von Ängsten ist, was von manchem ausgenutzt wird, um uns dann doch wieder zu kontrollieren und uns dann esoterische Heilung zu versprechen.
Aber eigentlich wollte ich den Ängsten im vorliegenden Artikel nur entgegenhalten, dass
a) jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht, natürlich von RFID und dem inzwischen sehr verbreiteten Einsatz weiss
b) dass jeder der die Voraussetzungen für a) erfüllt, auch wissen kann, dass RFIDs nichts senden, sondern nur passiv ausgelesen werden können. Und dass diese Dinger eine ihrer Kleinheit entsprechende Reichweite besitzen.
c) dass jemand, der vorangegangene Dinge weiss, keine Angst vor diesen Tags hat und wenn er sie dann trotzdem entfernen will auch herausfindet, wo diese sind.
Weiterhin ist mir nicht klargeworden, welches Profil erstellt werden soll und vor allem verstehe ich nicht, warum man ein Päckchen aus Flensburg (wann haben sie zuletzt so eines bekommen?), nicht ganz klassisch mit den Transportsystemen der Postfirmen viel einfacher nachverfolgen kann, zumal dort die Adresse draufsteht!
Wie gesagt, etwas weniger Paranoia und etwas mehr Aufgeklärtheit, dann lebt es sich viel leichter. Kann ich jedenfalls empfehlen.
Es macht Sinn,
sich ein Smartphon zu kaufen und es ausgeschaltet zu lassen. Und die weniger bemittelten, die nur ein einfaches Handy besitzen, die benötigen es auch nur zu Hause.
2010 gab es lt. Wiki knapp 5 Milliarden Mobiltelefonverträge weltweit, jährlich werden eine Milliarde Geräte hergestellt. Bei einer durchchschnittlichen Nutzungsdauer von drei Jahren, nimmt die Zahl der Geräte alle drei Jahre um zwei Milliarden zu.
Nun könnte man ja einwenden, ich muss mein mobile ja nicht einschalten. Pech gehabt! Ha! Dann filtert man einfach nach allen, die kein mobile benutzen und schon hat man potentielle Straftäter, die sich der Überwachung entziehen wollen. Wer zusätzlich keine Geldkarte nutzt, keine Einkaufskarte besitzt, sein Kaufverhalten nicht durch RFID-Chips identifiziert und nicht älter als 70 ist, der gehört schon zum engsten Kreis der Verdächtigen. Schon immer hat man nach denen geforscht, die sich völlig unauffällig verhalten.
Nein, zurückdrehen läßt sich nichts mehr. Die mögliche Rasterfahndung ist perfekt. Ob RFID oder nicht, das ist nur Pipifax und lenkt von den wirklichen Problemen ab.
Persönliche Entscheidung
@GastGast @filou
Würden Sie einem anderen das Recht zugestehen, diese Informationsschleudern abzulehnen?
Wenn ja, dann sind Sie genau auf meiner Linie.
Mehr möchte ich gar nicht.
German Angst .2
Tut mir leid, aber mit dumpfer Panikmache bin ich keineswegs auf einer Linie. ich muss auch niemandem ein recht zugestehen. Entweder haben sie es oder halt nicht. Das ist gar nicht der Punkt.
Wenn sie aber verstanden haben, dass ich nur versucht habe, ihre ängste zu erklären und in einen gesamtzusammenhang zu stellen, sind wir schon einen Schritt weiter.
Ich möchte ihnen einfach einen Anstoß geben, nachzudenken und sich nicht von diffusen Vermutungen ängstigen zu lassen.
German Angsthase alias GastGast
"Wie gesagt, etwas weniger Paranoia und etwas mehr Aufgeklärtheit, dann lebt es sich viel leichter. Kann ich jedenfalls empfehlen."(Kontakt der Redaktion bekannt) am 18. Februar 2012 - 18:39.)
Aha. der Aufklärer.
Wenn das so is, kannste doch ruhich unnerm Klarname poste!
Ode irre isch misch da?
Kümmer disch lieber um dei Sach un iwwerlass de Leit mit de größere Köpp des Nachdenke. Die wern schon wisse, warum ses dun.
Petition zu RFID - Ende der Zeichnungsfrist
Heute endet die Frist zur Mitzeichnung der Petition bzgl. der Verpflichtung für den Handel, ggf. an Waren angebrachte RFID-Chips entfernen zu müssen.
Es ließen sich immerhin über 2500 Leute bewegen, die Petition mitzutragen.Vielen Dank dafür.
Leider sind das nicht genug, um die Sache vor dem Petitionsausschuss verhandeln zu können.
Ich kann nun nur noch hoffen, dass die Kritiker der Petition recht behalten.
Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube...
Übrigens finde ich interessant, dass meine Anfang Februar beim Bund eingereichte Petition zu den RFID-Chips jetzt bereits abgeschlossen wird, wogegen meine Ende letzten Jahres eingereichte Petition beim Land BaWü bzgl. der ärztlichen Bereitschaftsdienste bis heute nicht bearbeitet ist!
Es gibt noch viel zu tun für Grün/Rot im Ländle!