Eine Steuer gegen die Armut
Ein internationales Netzwerk aus Nichtregierungsorganisationen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Gruppen hat eine weltweite Internet-Unterschriftenkampagne (gerichtet an die Staats- und Regierungschefs der G 20) für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, einer Umsatzsteuer auf den Handel mit Finanzvermögen, gestartet. Auf steuergegenarmut.org kann man die Kampagne unterschreiben.
Eine, wie ich denke, absolut unterstützenswerte Aktion. Eine derartige Steuer würde durch eine Eindämmung von Spekulationstätigkeiten das Finanz- und Wirtschaftssystem stabilisieren helfen. Und, wie im Video dargestellt, würden schon bei einer Höhe der Steuer von 0,05 Prozent pro Geschäft Einnahmen von über 100 Milliarden Euro pro Jahr zusammenkommen. Mit diesem Geld könnte man sehr viel gegen die weltweite Armut, gegen Hunger und Elend, gegen Umweltverschmutzung und Klimawandel beitragen.
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Kommentare
Eine durchaus begrüßenswerte
Eine durchaus begrüßenswerte Initiative zur Tobin-Steuer, wenn auch abgekupfert. ;) Ich erlaube mir mal das Original zu verlinken, da dies - ganz ungeachtet der identischen Botschaft - eine ganze Klasse besser ist. Frau Makatsch und Herr Liefers mögen mir verzeihen. ;) http://robinhoodtax.org.uk/ Der renommierte britische Schauspieler Bill Nighy unter der Regie von Richard Curtis, der sonst eher mit leichten Komödien von sich reden macht.
Und was ist mit der Vermögenssteuer?
Ach Gottle, warum denn diese Klimmzüge. Es wäre doch so einfach:
REANIMIERUNG DER VERMÖGENSSTEUER
Eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer in Deutschland brächte lt. DIW 25 Milliarden Euro jährlich. Das Gesetz dazu gibt es schon; lediglich die Formulierungen müssten überarbeitet werden.
Neben den Regierungsparteien ist allerdings auch die Partei der kleinen Leute, die SPD, gegen die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.