DLRG am Osterwochenende im Einsatz. Person von Rheinbrücke Karlsruhe-Wörth gestürzt

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Vom Notarzt konnte nur noch der Tod der Person festgestellt werden
Montag, 25. April 2011 - 22:54

Am vergangenen Wochenende waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wegen des herrlichen Wetters viel gefordert. An den Seen im Landkreis Karlsruhe mussten von der DLRG meist nur Bienenstiche und kleinere Wunden versorgt werden. Die Lebensretter wurden aber auch an den Rhein alarmiert.

Am Samstagnachmittag fiel hier ein Mann ins Wasser, als dieser sein Boot zu Wasser lassen wollte. Aufgrund der gefährlichen Strömung des Rheins setzten Passanten einen Notruf ab, woraufhin auch die DLRG alarmiert wurde. Der Mann konnte sich jedoch aus eigener Kraft an Land retten, weshalb ein weiteres Eingreifen der Rettungskräfte nicht notwendig wurde.

Ein weiteres Mal mussten die ehrenamtlichen Helfer der DLRG am Ostermontagmorgen an den Rhein ausrücken. Eine Person war von der Rheinbrücke Karlsruhe-Wörth gestürzt. Bereits nach kurzer Zeit waren Boote von DLRG, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei sowie ein Rettungshubschrauber vor Ort und begannen mit der Suche. Während weitere Kräfte auf dem Weg zur Einsatzstelle waren, konnte die Person gefunden und an Land gebracht werden. Jedoch konnte vom Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden. Die Ursache für den Sturz von der Brücke ist derzeit unklar, die Polizei ermittelt.

Generell stellen der Rhein sowie die zahlreichen Badeseen eine große Gefahr vor allem für Nichtschwimmer dar. So ertrank vergangene Woche bei Kehl ein 16-jähriger Nichtschwimmer. Aber auch für geübte Schwimmer können die Strömung des Rheins oder große Temperaturschwankungen in Seen gefährlich werden.

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