Bundeswehrstandort Bruchsal ist gesichert

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Oberbürgermeisterin: „Wir haben Planungssicherheit für die Zukunft“
Mittwoch, 26. Oktober 2011 - 17:14

Bruchsal (pa.). Der Bundeswehrstandort Bruchsal ist gesichert, muss sich jedoch auf Veränderungen einstellen.

Am Mittwoch, den 26. Oktober 2011 verkündete Verteidigungsminister Thomas de Mazière (CDU), welche Standorte geschlossen oder stark verkleinert werden. Bruchsal gehört nicht dazu. „Ich habe erwartet, dass der Standort auf dem Eichelberg erhalten bleibt, aber es ist nun gut zu wissen, dass dies auch tatsächlich der Fall ist“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, die sich zusammen mit Bürgermeister Ulli Hockenberger für die General Dr. Speidel-Kaserne stark gemacht hat.

Ebenfalls bekannt wurde heute, dass die Heerestruppenbrigade in Bruchsal aufgelöst und das ABC Abwehrregiment 750 in ein Bataillon umgewandelt wird. „Wir können die genaue Dimension noch nicht abschätzen, aber wir gehen aktuell davon aus, dass die Konsequenzen für Bruchsal überschaubar bleiben“, so Petzold-Schick, die sich zu diesem Thema im regelmäßigen Austausch mit Brigadegeneral Bernhard Lichtenauer und Oberst Fred Hilpert befindet.

Große Freude herrscht auf dem Eichelberg und im Rathaus darüber, dass zukünftig das ABC-Abwehrkommando in Bruchsal angesiedelt sein wird. „Mit dem heutigen Tag haben die General-Dr.Speidel-Kaserne und die Stadt Bruchsal Planungssicherheit für die Zukunft“, fasst Petzold-Schick zusammen und lobt die Unterstützung der Landesregierung, eine Initiative von MdB Olav Gutting, sowie das Engagement der Landtagsabgeordneten Walter Heiler und Heribert Rech für den Erhalt des Standorts.

Mit dem heutigen Tag endet eine lange Zeit der Ungewissheit. „Auch wir haben heute erste Antworten erhalten, obwohl wir uns nun seit über einem Jahr für den Bundeswehrstandort eingesetzt haben“, informiert Petzold-Schick, die sich eine bessere Kommunikation des Verteidigungsministeriums gegenüber den Garnisonsstädten gewünscht hätte und nun schnell auf weitere Detailinformationen hofft.

Solidarisch zeigt sich die Oberbürgermeisterin mit den stark betroffenen Garnisonsstandorten im Land. „Aus unserer Geschichte wissen wir, was eine Standortauflösung bedeutet“, so das Stadtoberhaupt. „Es ist nun erforderlich, dass sinnvolle Konversionsprogramme aufgelegt werden und die von Schließung und Verkleinerung betroffenen Garnisonsstädte Unterstützung erhalten“, so die Rathauschefin. 

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