Bruchsaler Naturfreundehaus mit neuem Konzept

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Donnerstag, 14. April 2011 - 14:05

Mit einem neuen Konzept startet das Naturfreundehaus „Am Eichelberg" in Bruchsal am kommenden Sonntag, 17. April 2011, in die neue Saison, wie AWO-Geschäftsführer Gustav Mangei anlässlich eines Pressegespräches betonte.

Naturfreundehaus Bruchsal

Naturfreundehaus Bruchsal

Zusammen mit den Partnern Höpfner Bräu in Karlsruhe sowie dem Flammkuchenmeister „Maitre Flambée" ist die für Bruchsal neuartige „Flammerie im Naturfreundehaus" konzipiert und nunmehr realisiert worden. Der rustikal-gemütliche Charme des Naturfreundehauses wurde beibehalten, neu angeboten werden Flammkuchen, deren stets gleichbleibend hohe besondere Qualität durch standardisierte, erprobte Abläufe gewährleistet werden soll.

Eine Besonderheit ist, dass zusammen mit dem Projektleiter Herbert Mayer für das Naturfreundehau eine völlig neue Konzeption zur Integration und der Beschäftigung von insbesondere lernbehinderten Menschen erarbeitet wurde. Wobei der Grundsatz „fordern aber nicht überfordern" immer im Mittelpunkt stehe.

Insgesamt werden im Naturfreundehaus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Service für die Gäste, in der Küche für die Zubereitung von Flammkuchen aber auch anderer Speisen, für die Versorgung von Gruppen in den Gruppenräumen, für die Pflege der Außenanlage und für das Betreiben des Campingplatzes. Dadurch erhalten diese Menschen mit Behinderung eine Chance und eine sinnvolle Arbeitsbeschäftigung im ersten Arbeitsmarkt und somit eine sinnvolle Teilhabe an der Gesellschaft.

Das kulinarische Angebot.

Dreh- und Angelpunkt des Angebotes im Naturfreundehaus sind die Flammkuchen vom „Maître Flambée". Die Firma „Maître Flambée", ein Marktführer im Bereich Flammkuchen, fertigt die hauchdünnen Knusperteigböden nach original elsässischer Tradition direkt im Elsass und vertreibt diese deutschlandweit. Im Naturfreundehaus werden die Flammkuchen vor Ort mit frischen Zutaten nach traditionellen Rezepturen belegt, in einem der beiden Spezialöfen gebacken und können schon nach drei Minuten Backzeit dem Gast serviert werden. Die standardisierte Produktion nach erprobten, festgelegten Rezepturen, gewährleistet die immer gleiche Top-Level-Qualität.

Als Besonderheit bietet die „Flammerie im Naturfreundehaus" alle Flammkuchen-Variationen bei Milchzuckerunverträglichkeit auch laktosefrei an.

Neben der Spezialität Flammkuchen werden noch Salate, Kuchen und Fleischgerichte angeboten.

Flammerie

Der Projektleiter Herbert Mayer betonte anlässlich des Pressegespräches, dass gerade die Regionalität ein wichtiger Ansatz bei der Neuausrichtung des Naturfreundehauses gewesen sei. So seien beispielsweise die Weine aus Östringen, das Bier komme von der Karlsruher Brauerei Höpfner (die sich sehr engagierte bei der Entwicklung der neuen Naturfreundehaus-Konzeption) und die Birnen- und Apfelsäfte kämen von der Streuobstinitiative im Stadt- und Landkreis Karlsruhe.

Das weitere Angebot

Neben der Flammerie werden im Naturfreundehaus weiterhin Übernachtungsmöglichkeiten in den renovierten Zimmern in einfacher aber guter Qualität angeboten, bestens geeignet beispielsweise für Probenwochenenden oder Schullandaufenthalte; Halbpension ist möglich.

Für Feste stehen Gruppenräume oder der Grillplatz zur Verfügung. Sonderveranstaltungen sind möglich für bis zu 70 Personen, wobei das Angebot vom Fleischkäs' bis zum Gourmetteller reicht.

Das Naturfreundehaus ist täglich ab 15 Uhr geöffnet (Sonntags ab 10 Uhr), liegt direkt an der B3 zwischen Bruchsal und Untergrombach und hat eine direkte Stadtbahnanbindung (Haltestelle Gewerbliches Bildungszentrum, S31/S32). Jeden Sonntag wird ein Brunch angeboten.

© Bericht und Fotos: Rolf Schmitt

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