Bruchsaler Hohlwege, Teil II

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Die Pfaffenloch-Hohl
Dienstag, 20. Juli 2010 - 11:12

Für Spaziergänger und Wanderer möchte ich heute die Pfaffenloch-Hohle beschreiben. Der Zugang befindet sich im Rohrbachtal beim Fanfarenheim und die Hohl führt hinauf zum Auberg. Rechts und links befinden sich, im unteren Teil, jeweils ein Steinbruch. Den größeren der beiden, den ehemaligen "Steiner-Steinbruch", wie wir ihn als Kinder genannt haben, kennen die Leser von Bruchsal.org schon, durch den kleineren, links vom Hohlweg, gehen wir heute ganz kurz durch. Unten die Lage des Hohlwegs, Blickrichtung Südost:

 

Pfaffenloch-Hohle

Lage der Pfaffenloch-Hohle

 

Der Weg selbst ist, besonders im unteren Teil, sehr schattig und daher auch im Sommer angenehm kühl, zumal auch meistens ein Luftzug durch die Hohl weht. Ihr Charakter ändert sich laufend, auch wenn sie nicht besonders lang ist, schätzungsweise 800 bis 1000 Meter. Die grünen Farbtöne wechseln zwischen dunkel- und hellgrün, und wenn die Sonne auf das Blätterwerk fällt, herrscht ein merkwürdiges Dämmerlicht unten, mit strahlendem Grün oben. Rechts und links sind viele Spuren eines reichhaltigen Tierlebens zu sehen, alle 50 Meter durchkreuzt ein Wildwechsel die Hohl und man kann ab und zu Rehe von einer Seite auf die andere wechseln sehen. Auch Hasen werden gesichtet, Marder Füchse und Dachse. Zur Zeit brütet ein Bussard, der "Scheinangriffe" auf Spaziergänger führt. Er wird aber nicht gefährlich, deshalb nicht von einem Spaziergang abschrecken lassen - es lohnt sich, und der Weg ist leicht zu begehen.

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