Bruchsal-Heidelsheim: Nach Küchenbrand Herzinfarkt erlitten

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Ein zunächst eher glimpflich verlaufener Küchenbrand in der Judengasse in Heidelsheim hatte am Donnerstagmorgen letztlich doch schwere Folgen.
Donnerstag, 1. Dezember 2011 - 14:40

Auf dem Weg ins Krankenhaus erlitt der betroffene Wohnungsinhaber einen derart schweren Herzinfarkt, dass bei dem 80-Jährigen auch derzeit noch von akuter Lebensgefahr ausgegangen werden muss.

Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen hatte der betagte Mann gegen 10.00 Uhr auf dem Herd eine Mahlzeit zubereiten wollen, als die Dunstabzugshaube infolge eines technischen Defekts plötzlich Feuer fing. Glücklicherweise wurde ein Nachbar aufmerksam und brachte den Rentner nach wenigen Minuten aus der Küche heraus in Sicherheit. Auch kümmerte sich der 46-jährige Zeuge um die durch das Feuer nicht in Gefahr geratene bettlägerige Ehefrau des Rentners.

Die mit 37 Mann aus den Abteilungen Kernstadt, Heidelsheim und Helmsheim mit acht Fahrzeugen angerückte Bruchsaler Feuerwehr konnte dann rasch „Feuer aus“ melden und den entstandenen Sachschaden auf etwa 15.000 Euro eingrenzen.

Während seine Ehefrau aus reinen Vorsorgegründen ins Krankenhaus gebracht wurde, hatte die Notärztin den 80-Jährigen schließlich wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingewiesen.

Neben der Ärztin waren die Rettungsdienste am Brandort mit zwei Rettungswagen und zwei Angehörigen der örtlichen Sanitätsbereitschaft im Einsatz.

Die Judengasse war während der Lösch- und Nachsorgemaßnahmen im betroffenen Bereich bis gegen 10.50 Uhr voll gesperrt.

Dem 46 Jahre alten hilfreichen Nachbarn spricht die Polizei auch an dieser Stelle ein Kompliment und ein herzliches Dankeschön aus.

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