Bruchsal: Automatenaufbruch in Stadtbahn

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Pressemitteilung Polizeipräsidium Karlsruhe
Dienstag, 9. März 2010 - 16:54

Gemeinsame Presseerklärung von Bundespolizeiinspektion, Polizeipräsidium und Staatsanwaltschaft Karlsruhe

Nach Automatenaufbruch in Stadtbahn: Litauer auf frischer Tat festgenommen - Polizeibeamter gab Signalschuss ab

Bruchsal. Nach einem versuchten Automatenaufbruch in einer auf den Schienen an der Bruchsaler Zollhallenstraße abgestellten Stadtbahn nahm die Polizei in der Nacht zum Dienstag einen 26 Jahre alten Litauer fest.

Vor der Festnahme des im Bundesgebiet wohnsitzlosen Mannes gab ein Polizist zur Alarmierung von Kollegen einen Signalschuss ab.

Gegen den Festgenommenen, der den aktuellen Aufbruchsversuch einräumt, wird die Staatsanwaltschaft Karlsruhe den Antrag auf Erlass eines Haftbefehls prüfen. Der Mann soll am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bereits seit einigen Nächten hatten Kräfte von Landes- und Bundespolizei wegen sich häufender Aufbrüche von Fahrkartenautomaten ein besonderes Augenmerk auf die zwischen dem Südbereich des Bruchsaler Bahnhofes und der Haltestelle Schloßgarten nach Betriebsschluss abgestellten Stadtbahnen gelegt.

In der Nacht zum Dienstag beobachteten dann Beamte des Bruchsaler Reviers im Dunkel zwischen den Zügen zumindest zwei Gestalten. Kurz darauf betrat einer der Verdächtigen eine Bahn und machte sich an einem darin installierten Automaten zu schaffen. Während sein außerhalb wartender Komplize nun offenbar Lunte roch und die Flucht ergriff, konnte einer der Beamten, die sich kurz getrennt hatten, den 26-Jährigen beim Verlassen der Bahn stellen. Durch die Augenblicke zuvor erfolgte Abgabe des Alarmierungsschusses schloss seine Streifenpartnerin rasch wieder zu dem Polizisten auf und führte mit diesem zusammen die Festnahme durch. Die Durchsuchung des Mannes brachte dann unter anderem auch einen Geißfuß zutage.

Dagegen konnte der offensichtliche Komplize des Ertappten in dem unübersichtlichen Gelände trotz einer Fahndung mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und des Einsatzes zweier Polizeihubschrauber zunächst im Schutz der Dunkelheit entkommen.

Die von Bundes- und Landespolizei gemeinsam geführten Ermittlungen nach dem Geflüchteten und möglichen weiteren Mittätern dauern unvermindert an.

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Kommentare

Jetzt weiss ich doch

Jetzt weiss ich doch wenigstens, was mir heute Nacht 40 Min. den Schlaf geraubt hat... so lang haben die Hubschrauber rumgelärmt.

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