Breaking News: DGB-Podiumsdiskussion - Diskutanten gingen unterwegs verloren.
Da hat aber jemand gehuddelt.
Bei der heutigen Podiumsdiskussion mit den Landtagskandidaten aus Bruchsal, zu der der DGB für 19 Uhr in Kaufmann's Schlachthof eingeladen hat, wurde und wird der Vertreter der CDU schmerzlich vermisst. Nach einiger Aufregung stellte sich heraus, dass irgendjemand eine mündliche Zusage von irgendjemandem entgegengenommen hat und Innenminister Rech auf die Einladung geschrieben hat, dem aber nichts von dem Termin gesagt haben soll. Und zu allem Übel ist auch der geladene FDP-Kandidat Friedhelm Ernst nicht bei der Podiumsdiskussion dabei. Dieser musste einen anderen Termin wahr nehmen. Jetzt diskutieren lediglich Grüne, SPD und Linke.
Ein Vertreter der Piratenpartei wurde vom DGB aus Sorge, dann auch das rechte Parteienspektrum einladen zu müssen, nicht aufs Podium geladen. Diese sollen aber recht zahlreich im Publikum vertreten sein. Vielleicht darf ein Vertreter dieser Partei noch aufs Podium - zum Mitdiskutieren?
Jörg Tauss stellte für die Piratenpartei den Antrag, deren Landtagskandidaten Harry Botzenhardt, der sich im Publikum befindet, anstelle von Rech und Ernst aufs Podium zu nehmen. Dieser Antrag wurde abgelehnt.
Podiumsdiskussion mit Landtagskandidaten aus Bruchsal
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Kommentare
...Ein Vertreter der
...Ein Vertreter der Piratenpartei wurde vom DGB aus Sorge, dann auch das rechte Parteienspektrum einladen zu müssen, nicht aufs Podium geladen...
Wieso hat der Veranstalter eigentlich Angst vor dem rechten Parteienspektrum? Wenn angeblich alles Hetze, Lügen und Rassismus sind, was der rechte Flügel anspricht, kann das doch problemlos widerlegt werden. Oder etwa nicht?
Oder hat man im nur Angst vor der Wahrheit, wie schlecht es um unser Land bestellt ist?
Vielleicht hat man auch
Vielleicht hat man auch einfach nur Angst davor, Jemanden aus der Diskussion werfen zu müssen oder Sprüche ertragen zu müssen, die weit jenseits des guten Geschmackes liegen.
Schon gewisse Wahlplakate sind hart an der Grenze zu dem, was man noch akzeptieren muss. Ich kann verstehen, dass man sich gewisse Dinge nicht antun will.
So sehr ich es den Piraten gegönnt hätte daran teil nehmen zu können, so sehr kann ich verstehen, dass man solche Leute von der Diskussion fern halten möchte.
Es ist wie immer: Viele leiden unter dem Verhalten einzelner.
Misslungene Vorstellung
@Gast zum Podium
Warum sollte irgend jemand "Angst vor der Wahrheit" haben? Ist die Kenntnis der "Wahrheit" von der rechten Szene gepachtet?
Die Ablehnung, mich als Vertreter der Piratenpartei nicht auf dem Podium zuzulassen, kann ich teilweise nachvollziehen. Es ärgert mich zwar, dass man seine Kompetenzen nicht belegen darf, aber ich verstehe auch, dass ein Diskussionsabend mit einer Deadline um 21.30 Uhr nicht sinnvoll mit 8 Parteienvertreter durchgeführt werden kann.
Abgesehen von der grandios miserablen Organisation dieser Veranstaltung fand ich es aber schon erstaunlich, dass jeweils genau 1 Zuschauerfrage zu Renten- und Krankenversicherung beantwortet wurde, bevor man nahtlos zum Thema Energie kam, das überhaupt nicht auf der Tagesordnung stand.
Ich muss zugeben, die Vertreter der CDU und der FDP haben die Prioritäten ihrer Präsentationen besser gesetzt und sind gar nicht erst erschienen.
"Solche Leute" sind wir aber nicht..
@Michael Nichtern
Wir Piraten sind doch nicht durch verbale Entgleisungen aufgefallen, oder?
Aber diejenigen, die das regierende "Pack aus den Ämtern jagen" wollen, waren dagegen durchaus eingeladen und durften sich auch vorstellen. Man hat sich am Riemen gerissen.
Es geht m.E. nur darum, das Podium nicht zu groß werden zu lassen. Man sollte in die Einladungspraxis des DGB nicht zuviel hineininterpretieren, auch wenn sie uns Piraten natürlich nicht gefallen kann.
Hatte ich das geschrieben?
Hatte ich das so geschrieben, dass man es so hinein interpretieren kann?
Mein Beitrag bezog sich auf den "Gast" und seine Aussage zum "rechten Parteispektrum"...
Dass man eine Diskussionsrunde "klein" halten möchte, kann ich auch verstehen. Nur... wenn von den "geladenen" Gästen einige nicht erscheinen, kann die Diskussionsrunde sooooo viel größer ja nun nicht werden... eher zu klein.
Da zieht dann das Argument mit dem "rechten Parteispektrum" schon besser.
Und... damit es nicht wieder ein Missverständnis gibt: Nein, ich rechne die "Piraten" nicht zu diesem Spektrum.
Podiumsdiskusion...
... ging m.E. am Thema vorbei. Was da erzählt wurde, ist nichts Neues.
Ausser von Frau Aumann (bitte entschuldigen wenn der Name nicht korrekt ist), der Vertretung der Grünen. Zitat: " Der Natur kann man nicht ins Handwerk pfuschen." Der war gut, denn im Gegensatz wollen sie das Klima verändern? Das ist ein Eigentor und ist nur gut für die Klimaindustrie.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1092123/
Machen wir die Kernkraftwerke zu, dann kann die Gewerkschaft wieder auf die Strasse gehen wegen wegfallender Arbeitsplätze und das sind bestimmt nicht wenige. Die Grünen zahlen den Sozialausgusgleich?
Die liebe SPD will plötzlich die Leiharbeit abschaffen? Erst wurde sie unter rot/grün eingeführt, komme was wolle. Alle Warnungen zum Missbrauch wurden in den Wind geschlagen.
Und jeder jammert wenn es um das eigentliche Kernthema geht: das fehlende Geld für alle "guten Vorsätze."
Wenn weniger Steuern eingenommen werden, können auch nur weniger ausgegeben werden oder es werden die Gebühren erhöht, das ist einfacher. In fast allen Kommunen, die hohe Schulden haben (Bsp. Ludwigshafen mit Oberbürgermeisterin Frau Lohse, über 1Milliarde Schulden) sind die größten Posten immmer die Sozialausgaben. Und die werden heute und morgen nicht weniger.
Die "Wirtschafts- und Finanzkrise", kann bald niemand mehr hören. Ist schon bekannt, ob die Verantwortlichen dafür schon zur Rechenschaft gezogen wurden? Nein, das Gegenteil, die bekommen noch Puderzucker in den Hintern geblasen.
Für S21 wurden wer weis wie viele Demos abgehalten und Schlichtungsgesräche. Was kost' die Welt. Wurde demonstriert, wenn es um die Stützung des €uros ging der, auf Teufel komm raus, unbedingt eingeführt werden musste? Im Bundestag wird nur abgenickt. Und Deutschland übernimmt für alle die Schulden und freiwillig den größten Posten.
Griechenland hat von Anfang an nur mit massiv gefälschten Haushaltsdaten seine Euro-Teilnahme erschlichen. Im übrigen hat Griechenland seit seinem EU-Beitritt im Jahre 1981 fast 100 Milliarden Euro netto aus dem Gemeinschaftstopf erhalten, während Deutschland im gleichen Zeitraum rund 200 Milliarden Euro netto eingezahlt habt. Noch mehr Geld für die Sanierung Griechenlands aufzubringen wird die Kraft der deutschen Volkswirtschaft überfordern.
Es wird für den Steuerzahler noch viel härter kommen, warten wir das Jahr ab. Das Geld, was dort verheizt wird, und welches wir nie wieder sehen, könnte man in Bildung investieren. Das hätte von den Teilnehmern angesprochen werden können. Aber, Thema zu brenzlig.
Aber was soll's. Wurschteln wir weiter so. Irgendwann bricht das System in sich zusammen, der Kollaps kommt.