Brand im Helmsheimer Industriegebiet fordert Großaufgebot an Einsatzkräften
Bruchsal(old).In der Nacht zum Montag wurde die Abteilung Helmsheim der Feuerwehr Bruchsal um 03.20 Uhr zunächst zu einem Holzstapelbrand im Bereich des Industriegebietes Mergelgrube alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannten auf dem Hof einer Brennholz herstellenden Holzverarbeitungsfirma ein Holzstapel sowie eine vier Jahre alte Zugmaschine in voller Ausdehnung. Sofort wurden Kräfte aus Heidelsheim nachgefordert. Da sich das Feuer bereits rasend schnell ausgebreitet hatte und schon zwei Lagercontainer, in denen sich Ersatzteile sowie Öle befanden erreicht hatte, entschied sich der Einsatzleiter, der stellvertretende Feuerwehrkommandant Steffen Zimmermann, weitere Löschfahrzeuge aus Bruchsal nachzufordern.
Um ein Übergreifen auf die direkt angrenzende Lagerhalle zu verhindern, wurde von den Einsatzkräften eine Riegelstellung aufgebaut. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung mussten mehr als 600 Meter Schlauch verlegt werden. Mit insgesamt vier C-Rohren, zwei B-Rohren und dem Wasserwerfer des Großtanklöschfahrzeuges konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Mit Hilfe eines Staplers mussten mehrere Bigpacks Brennholz verfahren werden um an alle Brandstellen zu gelangen.
Da sich das gelagerte Öl in einem der Container immer wieder neu entzündete, mussten die Einsatzkräfte in diesem Bereich Schaum einsetzten. Bereits nach kürzester Zeit hatte diese Löschmaßnahme einen großen Erfolg und man konnte sich auf die Nachlöscharbeiten konzentrieren, die sich bis in die frühen Morgenstunden des Montages hin zogen.
Im Bereich der Lagerhalle hatte sich aufgrund des Brandes ein Stahlträger so stark verformt, dass in diesem Bereich Einsturzgefahr bestand.
Die Feuerwehr Bruchsal war mit insgesamt 12 Fahrzeugen und rund 70 Mann im Einsatz. Zur Absicherung und Versorgung der Einsatzkräfte mit warmen Getränken war der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen sowie die Notfallhilfen und DRK-Bereitschaften der beiden Stadteile Helmsheim und Heidelsheim vor Ort. Nach den ersten Schätzungen der Polizei wird sich der Schaden zwischen 100.000 € und 150.000 € belaufen. Genaueres zum endgültigen Schaden und zur Brandursache werden die Ermittlungen der Kriminalaußenstelle Bruchsal am Tage ergeben. Jedoch kann eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.
Bericht und Bilder:
Thomas Heinold Pressesprecher der Feuerwehr Bruchsal
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