Bürgerinformation zur Bahnstadt sehr gut besucht

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OBin: „Erfolgreicher Auftakt für wichtigen Entscheidungsfindungsprozess“
Mittwoch, 15. Februar 2012 - 16:06

Bruchsal (pa.). Mit knapp 200 Besuchern war die öffentliche Bürger-informationsveranstaltung zur Bahnstadt Bruchsal am 14. Februar 2012 sehr gut besucht. „Schön, dass trotz Fasnacht und Valentinstag so viele interessierte Besucher den Weg in den TRIWO-Technopark gefunden haben“, freute sich Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. „Das Konzept ist aufgegangen und die zielgruppenspezifische Ansprache ist gelungen“, bilanzierte das Stadtoberhaupt mit Blick auf die sehr stark vertretene Bürgerschaft, insbesondere aus der Weststadt. Der Einzelhandels- und der Gewerbeverein waren bereits Ende Januar, in einer ebenfalls sehr gut besuchten Informationsveranstaltung, über die stadtplanerische Vision der Bahnstadtentwicklung informiert worden. „Mit der heutigen Bürgerinformationsveranstaltung ist es gelungen, die verschiedenen Argumentationsstränge eines komplexen Themas in einer Gesamtschau und unter Einbeziehung der breiten Öffentlichkeit zu bündeln“, zeigt sich Petzold-Schick zufrieden. „Das ist ein guter Start für die nächste Phase des politischen Entscheidungsfindungsprozesses, der mit dem Ende der Bewerbungsfrist für den öffentlichen Investorenwettbewerb der Bahnstadt-Süd am 13. Februar 2012 begonnen hat“, so Petzold-Schick.

Eine rege Teilnahme gab es auch bei der sich anschließende Diskussion. „Die detaillierten Nachfragen belegen, dass die Bürgerschaft von der Stadtverwaltung eine hohe thematische Durchdringung erwartet“, so Petzold-Schick. Unter anderem wurde gefragt, ob der geplante Büroriegel möglicherweise Schallemissionen reflektiert oder ob die natürliche Durchlüftung des Bahnareals durch die Bürogebäude beeinflusst werden wird. Von besonderem Interesse waren außerdem die zukünftige Parkplatzsituation, die Belastungen der Zufahrtsstraßen und die mögliche Unterkellerung der geplanten Wohnhäuser. Im Falle einer Wohnentwicklung auf dem Messplatz wurden Ausweichstandorte für den Zirkus und den Jahrmarkt angemahnt. Die Oberbürgermeisterin informierte, dass die Stadtverwaltung diesbezüglich bereits nach Alternativen suche. „Beide Angebote sollen nicht an der Verfügbarkeit eines Platzes scheitern“, so Petzold-Schick.

Sehr erfreulich war die Anwesenheit von Baurechtsdirektor Manfred Busch aus dem Regierungspräsidium Karlsruhe. Der Fachmann für Raumplanung bestätigte in seinem Vortrag, dass die städteplanerischen Entwicklungsziele der Bahnstadt mit den räumlichen Entwicklungszielen der Landesregierung – Innenentwicklung vor Außenentwicklung – übereinstimmen.

Auf der städtischen Internetseite www.bruchsal.de/bahnstadt werden ab dem 16. Februar 2012 die Präsentationen von Stadtplanungsamtsleiter Prof. Dr. Hartmut Ayrle, der die Bürgerschaft im Rahmen der Informationsveranstaltung mit auf einen visuellen Rundgang von der Innenstadt zur Bahnstadt genommen hat, und vom Stellvertretenden Bauamtsleiter Karl Stiegeler, der über die Baulandnachfragesituation informierte, eingestellt werden.

Die Oberbürgermeisterin forderte die Bürgerschaft ausdrücklich auf, den weiteren Entscheidungsfindungsprozess zur Bahnstadt konstruktiv zu begleiten. Wünsche und Anregungen können per E-Mail an bahnstadt [at] bruchsal [dot] de (bahnstadt [at] bruchsal [dot] de) übermittelt werden.

Präsentation Wohnbedarf Bruchsal: http://www.bruchsal.de/servlet/PB/show/1409740/Wohnbedarf%20Bruchsal.pdf

Präsentation Rundgang Bahnstadt: http://www.bruchsal.de/servlet/PB/show/1409741/Rundgang%20Bahnstadt.pdf

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Kommentare

Eine Frage der Abwägung

Gaaaanz tolle Fotos und Bilder. Diese schnuckeligen quietschbunten Häuschen mit den so selbstvergessenen spielenden Kindern und Fahrrädern vor der Tür ...
Vermisst habe ich in den ganzen Präsentationen jedoch: Und was kostet das die Stadt Bruchsal? Wo ist die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung? All die hübschen Bildchen dienen doch nur zum Zukleistern des gesunden Menschenverstandes. Jeder seriöse Kaufmann rechnet bevor er etwas in Angriff nimmt und wägt ab. Ohne seriöse Zahlen bleiben Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme im Dunkeln.

Bruchsals Ehrenbürger Doll hat nur gemacht was ER wollte: La ville c'est moi! Ohne Rücksicht auf die Mitbürger. Diese Zeiten wollen wir nicht mehr!!!

Bahnstadt: Eine Frage der Abwägung

Hallo Thomas,

es wird schwer sein, mit Ihnen zu diskutieren...

Was soll das 'Jeder seriöse Kaufmann ...' ? Es wurden auf der
Veranstaltung sehr wohl auch Zahlen genannt, und - was auch
vernünftig ist - diese als vorläufig eingestuft.

Unabhängig vom genauen Wert des Stadt-Beitrags läßt sich
klar erkennen, daß er recht klein im Vergleich zum erwarteten
Investitionsvolumen sein wird.

Jetzt Sie, Thomas !

Andreas

Eine Frage des Glaubens

Laut Stadtplanungsamt Bruchsal darf die Verwaltung vor einem entsprechenden GR-Beschluss zur Bahnstadt keine Berechnungsgrundlagen zu den finanziellen Aspekten an die Öffentlickeit geben.

Auch Gutachten zur Verkehrbelastung bspw. an der Kreuzung B35/B3 können derzeit nicht eingesehen werden. Da die Verkehrssituation allerdings nach Ansicht der Verwaltung ja dort kaum noch schlechter werden kann, scheint der Aspekt des "etwas" erhöhten Verkehrsaufkommens (siehe Präsentation) eher eine Randnotiz.

Festzuhalten ist daher, dass die Verwaltung gegenüber ihren Vorgängern tatsächlich versucht, offener und transparenter zu sein, Inhalte von Infoveranstaltungen in der Essenz aber dennoch aus Sicht der Zuhörerschaft in Teilen den Gehalt eines theologischen Propädeutikums besitzen.

Wenigstens in diesem Stadium der Planung...

wunderschöne Formulierungen...

wirklich lesenswert in dieser Pressemitteilung (leider konnte ich an der Veranstaltung nicht teilnehmen und weiß daher nicht, ob dies wörtlich so gesagt wurde) sind einige Formulierungen unserer OBin:
"Das Konzept ist aufgegangen und die zielgruppenspezifische Ansprache ist gelungen"- oder in anderen Worten: "die hamma schö angschmiert".

Sowie:"Die detaillierten Nachfragen belegen, dass die Bürgerschaft von der Stadtverwaltung eine hohe thematische Durchdringung erwartet" - in anderen Worten: "Mist, da wird ja erwartet, daß wir verstehen was wir tun und uns im Thema auskennen"

Vielleicht liege ich ja falsch- ich hoffe es sehr. Aber diese Formulierungen sind leider nur zu passend und erinnern unter anderem an das Stadtbahnprojekt, bei dem es ja auch immer möglichst unscharf formuliert wird wie der Standpunkt aktuell ist.

Bahnstadtstadtbahn

Ich bin derzeit nicht up to date:
Wurde bei der Veranstaltung denn auf die Integration der Stadtbahn in das Prokjekt eingegengangen?
Auf diesem Entwurf finde ich sie jedenfalls nicht:

http://www.bruchsal.org/sites/default/files/szene1.jpg

Für alle, die...

...nicht dabei waren: Mein Bericht mit Video wird im Laufe des morgigen Tages erscheinen.

Dafür ist Geld da....

aber das Kinder in unserm sanierungsbedürftigen Kindergarten letzte woche  bei 13 Crad Zimmer themperatur frieren ist egal...weil der St. Josef keine Lobby bei den Stadträten hat und der Neubau in sehr weite Ferne gerückt ist.

Aber für die Obin ist ihre Bahnstadt viel wichtiger als die Zukunft der Kinder vom St. Josef.

Die Stadträte allesamt sollten sich schämen.

Patrick K.

St. Josef/Neubau

Ich als Stadträtin möchte mich nicht für etwas schämen, was auch der Wähler zu verantworten hat.
Wer wurde bei den letzten Kommunalwahlen gewählt?
Lauter Personen, die sich in Sachen Kindererziehung und -bildung nur solange zu Wort melden, wenn es öffentlich in der Zeitung steht.. Ansonsten aber nur über die Kosten der Kinderbetreuung lamentieren!!!
Bereits in meiner ersten Amtsperiode war ich mit verschiedenen Stadträtinnen/Stadträten und den zuständigen Personen von St. Josef im Gespräch und auch unterwegs um Kindergärten zu besichtigen. Leider wollte man zuviel, nämlich einen überdimensionierten Kindergarten und am Schluss waren die Kosten so hoch, dass im Stadtrat die Meinung umschlug, diesen Kindergarten zu bauen. Ich war mit 18 Jahren (heute bin ich 60!!!) in diesem Kindergarten Praktikantin und erschrecke jedesmal, dass sich inzwischen so gut wie nichts geändert hat.
Meine Zustimmung zum Bau eines neuen Kindergarten für St. Josef ist jedenfalls sicher und auch sonst gibt es Kollegen, die der Meinung sind.
Eine Verallgemeinerung dient der Sache nicht.

Rosemarie Majewski

Pauschalschelte

So skeptisch ich auch bisher das Projekt "Bahnstadt" sehe - ich glaube nicht, dass "die Stadt" verantwortlich dafür ist, wenn im Kindergarten St. Josef die Heizung nicht funktioniert.
Wenn der Hausmeister schon nicht spurt - wäre da nicht ein Anruf bei seinem obersten Vorgesetzten in Bruchsal hilfreich?

Na, super!

An allen Mißständen sind die Wähler schuld! Der nach jedem Wahlsieg hochgelobte Souverän. Der alle Wahlperioden einmal einen Fehler macht, und zwar die Falschen gewählt zu haben. So einfach ist das. Hätte ich nicht gedacht.

Rausreden...

Zu Pauschalschelte:

Sie sollten erst einmal die bauliche substanz des St. josef sehen bevor sie hier einen sinnlosen kommentar abgeben. Der Hausmeister gibt immer sein bestes und bevor sie andere in den Dreck ziehen sollten sie vor ihrer haustür kehren.

 Zu St. Josef/Neubau

Das am ende immer die wähler schuld sein sollen hören wir oft genug aus berlin...das es in den unteren parteiebenen nicht anders ist sieht man ja.

Ich höre noch den spruch von der Obin vor 1,5 Jahren das ST. Josef kommt und gebaut wird. Alles nur Lüge...Ich verachte diese Frau!

Jeder weiß das der St. Josef keine Lobby hat, da zum größtem teil der Kinder ausländlicher familien ist.  und das ist nicht nur eine ausrede sondern tatsache!

Patrick K.

Wem gehört denn...

... "das St. Josef" und wer ist für die Bauunterhaltung zuständig? Die Stadt?
Oder?

Träger des Kindergartens

Träger des Kindergartens ist lt. Google das

Pfarramt St. Damian und Hugo

und ich gehe davon aus das Eigentümer der Gebäulichkeiten  demnach der Katholischer Kirchenfond St.Josef ist.

Es ist richtig..

Der Träger dieser Einrichtung ist das Pfarramt St. Damian und Hugo.

Dennoch wollte die Stadt einen Teil der Neubaukosten für das "Kinderhaus St. Josef" tragen. Damals wurde öffendlich gesagt "er kommt" doch nun will man nicht mehr viel davon wissen. Nun beginnt man zu des Objekt klein zu reden.

Ich als Vater von 2 Kindern finde es traurig das die Kinderbetreuung in dieser Stadt nicht genügend unterstützt wird. Mein Sohn 4 Jahre geht in den St.Josef und ich bzw meine Ex-Frau ( da getrennt lebend) bingen unsere 2 Jährige Tochter jeden Tag in den Kindergarten St. Wendelin nach Ubstadt-Weiher da wir hier keinen Platz bekommen haben.

Jetzt ist wieder Anmeldungszeit für die kindergärten gewesen...und wir wollten das unsere Tochter in den gleichen Kiga kommt wie unserer Sohn....doch die kapazitäten für unter 3 Jährige ist im St. Josef schlecht und in Bruchsal zu wenig ausgebaut.

Es sollte endlich etwas für Voll-Berufstätigige gemacht werden das die Kinderbetreunung gesichert und auch bezahlbar ist. Es kann nicht sein das ich jeden Monat kämpfen muß um meine Stunden auf Arbeit voll zu bekommen um meine Rechnungen bezahlen zu können nur weil ich meine kleine Tochter nachmittags nicht in den Kiga bringen kann.

Ich möchte auf keiner Weise jemanden Privat angreifen, aber ich muß mir auch mal Luft machen da es auch um meine existenz geht.

Patrick K.

 

 

Und der Chef vom Pfarramt St. Damian und Hugo?

Das ist nicht die Oberbürgermeisterin, sondern - na, wer wohl? Ist das nicht ein gewisser Herr Neidinger? Und der ist dann schuld daran, wenn die Kinder dort frieren - wenn der Hausmeister das nicht erledigen kann.
Oder?

Gehirn nicht eingeschaltet!

Ich habe schon geschrieben das es auch an der Baulichen substanz liegt das es kalt war. Erst lesen, Gehirn einschalten und dann kommentar abgeben.

Wenn man Sie so hört, dann sind Sie eine/er die/der gegen Kinder ist!!!

 

Gehirn eingeschaltet!

Wenn es "auch" an der baulichen Substanz liegt, wie Sie schreiben, liegt es nicht nur an der baulichen Substanz sondern auch an der Leistungsfähigkeit und Funktion der Heizung - es ist einfach lächerlich, zu behaupten, eine zeitgemäße, funktionierende Heizung wäre nicht in der Lage, einen noch zum Betrieb zugelassenen Kindergarten in unseren Breitengraden auf eine angemessenen Temperatur von über 20 Grad Celsius zu erwärmen, selbst wenn die Außentemperatur mal für einige Tage zeitweise unter - 10 bis 15 Grad liegt.
Wenn das also nicht möglich war, gehen Sie zum Gesundheitsamt, zum Stadtbauamt und zu Herrn Neidinger und hören Sie auf, hier herumzujammern. Damit tun Sie etwas für die Kinder und nicht mit allem berechtigten Geschrei über nicht eingehaltenen Versprechungen.
Und wenn ich Sie dazu gebracht hätte, dann hätte ich auch für "die Kinder" mehr getan als Sie bisher - kapiert?!

So Schlau waren wir auch...

Bezüglich der Heizung wurde der Träger sowie die Stadt umgehend informiert. Hier schreit keiner, ich mache mir nur als Vater luft und das ist in dem heutigen land mein gutes recht!

 

Wenn Sie mehr erreichen können als wir als Elternbeirat bisher dann lade ich Sie hiermit öffentlich gern zu unserer nächsten Elternbeiratssitzung ein! Und dann sehen wir ob Sie mir Ihrer Art mehr erfolg haben....

Prima - und?

Na, prima - und was haben Sie erreicht? Warum war es so kalt? Ist die Heizung jetzt in der Lage "trotz des baulichen Zustandes" das Gebäudeinnere auf eine angemessene Temperatur zu bringen?
Und wenn ja - warum haben Sie das nicht gleich auch mitgeteilt?
Und im Übrigen denke ich nicht daran, die Arbeit der gewählten Elternvertreter zu machen. Die Damen und Herren sollen sich gefälligst selbst engagieren. Diesbezüglich hjabe ich meine Erfahrungen sowohl in Kindergärten als auch in Schulen schon gemacht.

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