Auf zum letzten Gefecht: Sozialistischer Brückenkopf in der Bruchsaler Fußgängerzone

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SPIEGEL TV-Bericht mit Szenen aus Bruchsal - Standrechtliche Erschießung gefordert!
Dienstag, 22. März 2011 - 22:46
Schwertges

Heinz-Peter Schwertges - Wer erkennt die Ähnlichkeit?

 

Am Samstag, den 5. März 2011, befand sich ein TV-Team von SPIEGEL ONLINE VIDEO auch in der Bruchsaler Fußgängerzone, um den Wahlkampf der baden-württembergischen Linken filmisch zu begleiten.

Das Interview von SPIEGEL TV mit der Dame neben dem Brettener Linken-Kandidaten Heinz-Peter Schwertges fiel leider beim Filmschnitt der Schere zum Opfer. Dem Reporter von SPIEGEL TV erklärte die Passantin, sie könne sich sehr wohl vorstellen, den Kandidaten Schwertges zu wählen - dessen Partei jedoch eher nicht.

Die ungeteilte Zustimmung zu dieser Meinung hatte sie allerdings nicht. Ein wohl alteingesessener Bruchsaler Bürger erklärt auf Befragen nach seiner Einstellung zu der Partei Die Linke: "Jeder, der die Linke wählt, gehört standrechtlich erschossen."

W. I. Lenin

Da können wir nur hoffen, dass die interviewte Dame nicht die Linke wählt; sie hinterließe Mann und Kind.

Der Auftritt von Gregor Gysi mit seinem Geplänkel um das Abschneiden seiner Krawatte ist recht peinlich - fürs Fernsehpublikum inszeniert. Soll sympathisch machen.

Der Link:

Wahl Baden-Württemberg - Die Linke auf Westkurs

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Kommentare

Ähnlichkeiten mit historischen Personen als Programm?

Also ich hab beim ersten Betrachten eher an Leo Trotzki gedacht.
Ob bewusst oder unbewusst, da steht er in seiner Partei wohl in einer Linie mit Sahra Wagenknecht und ihrer Rosa-Luxemburg-Attitüde.

Wie auch immer, eine Auseinandersetzung mit aktuellen und zukünftigen Themen wäre wichtiger als modische Reminiszenzen an alte Zeiten.

Die Zukunft wird's zeigen.

Und das ist Leo Trotzki

Leo Trotzki

Hatte mehr Haare und war Brillenträger

Standrechtliche Erschießung

Erschreckend für mich, diese öffentliche Aussage eines Bürgers der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2011, der wohl sein Kreuz seit ewigen Zeiten bei der C-Partei macht und von Demokratie keinerlei Schimmer hat. Empört Euch Bürger.

Wie man in den Wald ruft...

Sie haben schon recht Herr Hein, aber es trifft zumindest mit Schwertges nicht den Falschen, denn auch er ist nicht gerade der Erfinder wohlgewählter Worte und muss nun eben mit dem Echo leben.

Leute wie dieser Passant sind allerdings auch nicht bereit, sich objektiv in der Welt umzusehen. Sie leben in ihrer kleinbürgerliche Welt, in der sie ihr Auskommen haben und demzufolge muss auch der Rest der Welt in Ordnung sein.

Man kann solche Leute nicht ernst nehmen. Im Laufe meiner Wahlkampftätigkeit für die Piratenpartei wurde mir nicht nur einmal der Vogel gezeigt, von Leuten, die ich überhaupt nicht kenne, die sich ganz offensichtlich mit uns Piraten und unserem Programm weder befasst haben und wahrscheinlich überhaupt keine Alternative zu reaktionären Positionen erwägen.

Standrechtlich...

Nun ja, der Bürger wird es wohl nicht so krass gemeint haben. Aber aus ähnlicher Geisteshaltung heraus wurden im Lauf der Jahrhunderte Millionen Andersgläubige oder Andersdenkende ins Jenseits befördert.

LINKE und Lenin

Jeder mag seinen Bart tragen wie er will. Aber als LINKE-Kandidat hat man es doch schon schwer genug, muss man sich es da noch schwerer machen indem man sich im Lenin-Outfit präsentiert? Das mögen die eigenen Anhänger zwar schick finden, aber potentielle (Wechsel-)Wähler gewinnt man damit nicht, man verschreckt sie eher. (NPD-Kandidaten stellen sich jaauch nicht mit Hitler-Bärtchen in den Wahlkampf.) Was die Aussage des Mannes angeht: Ein schönes Beispiel, dass Bildungsferne wohl auch ein Problem der älteren Generation ist. Ansonsten nur peinlich, peinlich, peinlich was Leute vor laufender Kamera von sich geben.

JU klaut Plakate..

Da gab es doch einen Minister der kürzlich seine Junge Union Wahlhelfer als seine Taliban bezeichnete. Das haben die uff dr Oschtalb wohl beinahe wörtlich genommen. Arme CDU, was ist nur aus dir geworden? 

standrechtlich erschossen

Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen.
(Albert Einstein).

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