Adieu Café am Markt!
Jetzt ist es zumindest für mich klar (viele andere haben's wohl schon lange gewusst): das Café am Markt macht zum Jahresende dicht.
Schade eigentlich. Auch wenn man selbst vielleicht nicht so oft dort saß, das Café am Markt war immer einen scheuen oder auch etwas unverhohleneren Hingucker wert. Grade an sommerlichen Wochenmarkt-Samstagen war das so zentral gelegene Straßencafé pickepacke voll.
Vollbepackt vom Wochenmarkt kommend beaugapfelte man die dort Sitzenden, ob vielleicht BekanntInnen oder gar FreundInnen dort zu sehen seien. Falls ja, kurz hingehen und ein Pläuschlein halten - oder, falls doch zu sehr mit vollen Einkaufstaschen beladen, lediglich ein freundlicher Gruß, durch Winken oder einen lauten Ruf "Hallo Verena, wir sehen uns". Und dann gab es dann ab und an noch BekanntInnen und FreundInnen (?), die man zwar sah, wo man aber ganz schnell feststellte, dass man doch lieber die Platten der Fußgängerzone oder den Schuh-Berg ins Blickfeld nehmen sollte und den Schritt etwas beschleunigte.
Jetzt soll ein Gerry Weber zu Beginn des nächsten Jahres in die Räume des Cafés rein kommen. Nicht schlecht, kann aber das Straßencafé nicht ersetzen.
Aber die Bärbel Mangei baut gerade um. Vielleicht hat sie die gutmeinenden Ratschläge befolgt und baut hinten beim Babette-Ihle-Platz um zu einem Straßencafé? Wäre eine feine Sache - auch wenn die Lage doch nicht so prickelnd wie die des Cafés am Markt wäre.
Warten wir's doch mal ab. Wie singt Rudi Carrell doch so schön:
Auch auf bruchsal.org:
Beliebte Inhalte
Heute:
Zuletzt angezeigt:
Günstig Tanken
Twitter Updates
Wer ist online
Veranstaltungen: Aktuelle Termine
-
Donnerstag, 24. Mai 2012 - 19:00
-
Donnerstag, 24. Mai 2012 - 20:00 - 21:00
-
Freitag, 25. Mai 2012 - 20:00
-
Sonntag, 3. Juni 2012 - 11:00
-
Donnerstag, 7. Juni 2012 (Ganztägig) - Sonntag, 10. Juni 2012 (Ganztägig)
Neueste Kommentare
- "Bruchsaler Spargel" und "Made in Germany"
vor 3 Stunden 13 Minuten - Bruchsaler Spargel
vor 6 Stunden 59 Minuten - Link zum Spargel-FAS-Artikel
vor 8 Stunden 4 Minuten - Ein klassisches Marketing-Disaster
vor 9 Stunden 22 Minuten - Bruchsal "Spargelhochburg"?
vor 9 Stunden 59 Minuten - Kauft den Bruchsaler Spargel...
vor 10 Stunden 21 Minuten - Und zwar letzte Woche auf dem
vor 10 Stunden 43 Minuten - Aber schön präsentiert
vor 10 Stunden 59 Minuten - Hat denn nach der Schwarzälder
vor 11 Stunden 27 Minuten - Wie wäre es mit einem eigenen
vor 12 Stunden 35 Minuten
BRUCHSAL.ORG abonnieren
Benutzeranmeldung
Neue Mitglieder
- Genossenschaftler
- Krambambuli
- HA.NEU
- frosch01
- Schmiady






Kommentare
Café am Babette-Ihle-Platz
Am Babette-Ihle-Platz gab es vor Jahrzehnten schon mal ein gutgehendes Café, das Café Steurer. Wir hielten uns als Schüler oft darin auf...
Cafe am Markt
Schade, dann ist ja der Platz vor dem Rathaus noch größer und verlassener. Ein gemütliches Cafe mit Außenbestuhlung fehlt auf jeden Fall in der Innenstadt.
Bruchsal typisch
Bruchsal typisch eben - sie können es nicht - die Innenstadt verödet weiter.
"Kurier: Kalter Kaffee am Café am Markt?"
Unter dieser etwas rätselhaften Überschrift - wer produziert dort "kalten Kaffee"? - schreibt Kurier-Redakteurin Sonja Zeh in der Ausgabe vom 27.10.2011, auf die Frage an das Stadtmarketing - wir erinnern uns: Geleitet von der allseits bekannten Frau Csiky - habe man sie an den - ebenfalls allseits bekannten Stadtrechtsdirektor - wir erinnern uns: Herrn Wolfgang Raue - verwiesen.
Nicht dass dieser nun der vielgeplagten Stadtmarketingleiterin in Fragen eben dieses Marketings hilfreich zur Seite stünde - nein, weit gefehlt: Die Frage nach der Nachfolge des rührigen Cafetiers Ossfeld hat offensichtlich juristische Steine ins Rollen gebracht.
So erklärt Herr Stadtrechtsdirektor Wolfgang Raue Frau Zeh, für das Haus am Markt sei im Grundbuch eine Dienstbarkeit vermerkt.
Leider vergisst die Journalistin Zeh hier, Herrn Raue zu fragen, zu wessen Gunsten (oder Ungunsten) diese Belastung eingetragen wurde und aus welchem Grunde - aber der Zweck dieser Dienstbarkeit wird dem neugierigen Leser offenbart: Der Grundstückseigentümer (Herr Ossfeld?) wurde seinerzeit verpflichtet, dort "stets" ein Café zu betreiben.
Und nun folgt eine weitere rätselhafte Formulierung: Die Stadtverwaltung, so der Herr Stadtrechtsdirektor Wolfgang Raue, befinde sich "in rechtlicher Diskussion mit dem Café-Eigentümer" (und deshalb wohl auch Grundstückseigentümer) ob diese Bestimmung "noch haltbar" sei.
Noch haltbar? Rätselhaft.
Aber deshalb ist ja auch Herr Stadtrechtsdirektor Raue für diese Marketingfrage zuständig.
Legen wir also die Zukunft des Marktplatzes vertrauensvoll in seine rechtlichen Hände und harren des Ergebnisses.
Wir - und nicht nur wir - glauben es bereits zu kennen. Oder doch...?
Nun ja - warten wir's ab.
Café am Markt gehört zum Markt wie das Salz in die Suppe
Seit vielen Jahren ist es für meine Frau und mich ein liebgewonnenes Ritual am Samstagmorgen auf den Bruchsaler Markt zu gehen und nach den Einkäufen dort einen Milchkaffee nebst Croissant zu genießen.
Aufgrund der Tatsache, daß der Eigentümer und Betreiber des Cafés nicht jünger wird, war auch klar, daß es nicht ewig so bleiben würde, wie es jetzt ist. So wie eigentlich letztlich nichts so bleibt wie es ist oder war. Sollte tatsächlich ein Geschäft anstelle eines Cafés die Nachfolge antreten, so wäre dies auch für den Wochenmarkt ein herber Verlust. Sicher, es gibt beispielsweise noch das "Pavillon", doch ist es fraglich, ob dieses Café auch noch alle "Café am Markt"-Exilanten aufnehmen kann bzw. die Kapazität (vor allem im Winter) dafür hat.
Wenn ich jetzt lese, daß das "Stadtmarketing" bzw. Stadtverwaltung jetzt noch dabei mitmischt, was dem Café folgen wird, dann neige ich tendenziell dazu, eher schwarz zu sehen. In der Vergangenheit hat die Stadt zu oft eindrucksvoll bewiesen, wie man am Bedarf der Leute "vorbeientscheidet".
In eigentlich jeder Stadt gibt es an Marktplätzen eines oder auch mehrere Cafés. Sollte Bruchsal in Zukunft zu den wenigen Städten gehören, wo dies nicht der Fall ist? Es steht zu befürchten.
Eine Leerstelle am Rathausplatz..
..wird es nicht geben.
Eher ein neues, tolles Cafe.
Neues Cafè?
Tja, daß wäre wirklich schön.
Ich laß mich da gern überraschen und liege auch gern mit meinen Befürchtungen voll daneben.
Statt Cafe Gerry Weber?
Nach meinen Informationen soll da eine "Gerry Weber"-Filiale reinkommen.