A5 bei Bruchsal: Motorradfahrer nach Sturz glimpflich davongekommen

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Freitag, 3. September 2010 - 15:07

A 5 bei Bruchsal. Großes Glück hatte am Freitagvormittag auf der A 5 bei Bruchsal ein Motorradfahrer, der nach einem Sturz offenbar mit leichten Blessuren davonkam.

Der 43-jährige Kradfahrer war gegen 11.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bruchsal und Karlsruhe mit etwa 160 km/h auf dem mittleren von drei Fahrstreifen in südlicher Richtung unterwegs, als er kurz nach der AS Bruchsal vermutlich durch eine Bodenwelle ins Schlingern geriet. In der Folge stürzte er über den Lenker des Zweirades auf die Fahrbahn und rutschte knapp hundert Meter über die rechte Fahrspur bis zum Standstreifen. Dort touchierte er noch leicht die Leitplanken.

Abgesehen davon, dass der aus Mannheim stammende Mann bei dem Sturz nach ersten Erkenntnissen nur Schnitt- und Schürfwunden erlitt, profitierte von einem weiteren, glücklichen Umstand: Direkt hinter ihm fuhr eine Zivilstreife des Autobahnpolizeireviers Walldorf. Die Beamten reagierten sofort, verlangsamten den nachfolgenden Verkehr und sicherten die Unfallstelle ab. Möglicherweise haben die Streifenbeamten damit Schlimmeres verhindert.

Der Verletzte wurde durch einen Notarzt erstversorgt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden an dem Motorrad liegt bei rund 3000 Euro.

In Richtung Süden war der Autobahnverkehr für kurze Zeit voll gesperrt, danach waren zwei Fahrstreifen wieder befahrbar. Es bildete sich ein Rückstau von zwei Kilometern.

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