„Untergrombacher Jahre" stärken größten Bruchsaler Ortsteil
Bruchsal (pa.). Untergrombach geht dankbar, zuversichtlich und gestärkt ins neue Jahr. Dieses Fazit kann nach dem Neujahrsempfangs in der Mehrzweckhalle, am 14. Januar 2011 gezogen werden. Durch die Ansiedlung von Edeka und Penny wurde im vergangenen Jahr die Nahversorgung verbessert. Mit der Joß-Fritz-Straße 1 hat der größte Bruchsaler Ortsteil eine neue erste Adresse erhalten, die Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Jugendhaus beheimatet. In diesem Jahr steht nun die Eröffnung der 14 Millionen Euro teuren Joß-Fritz-Grund- und Realschule an. In Anbetracht der getätigten Investitionen sprach Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick anerkennend von „Untergrombacher Jahren", die den Ortsteil deutlich stärken. Aufgrund der angespannten kommunalen Haushaltslage wird es ein derartig umfangreiches Engagement jedoch so schnell nicht wieder geben können. Dies gilt auch mit Blick auf das „Oberdorf", wo voraussichtlich noch in diesem Jahr das alte Feuerwehrhaus abgebrochen werden wird. Für die Investorensuche sind somit gute Konzepte gefragt. Diese sollen unter Einbeziehung der Bürgermeinung in Ruhe entwickelt werden, denn „wir haben Zeit und brauchen keine Schnellschüsse", so Ortsvorsteher Karl Mangei, der insgesamt mit der Entwicklung seines Ortsteils sehr zufrieden ist.
Es ist gute Tradition, dass der Arbeitskreis Untergrombacher Vereine e.V. (ARGE) den Neujahrsempfang ausrichtet. In seiner Ansprache erinnerte der Vorsitzende Arno Becker daran, dass Untergrombach „gesamtstädtisch denkt und seine lokale Identität pflegt". Als Beispiel führte er ebenfalls die Joß-Fritz-Schule an, in der auch einige Ortsteilvereine zukünftig ihren Proben- und Übungsraum haben werden.
Zum Neujahrsempfang angereist war auch eine französische Delegation aus St. Marie-aux-Mines. Bürgermeister Claude Abel erinnerte in seinem Grußwort an die Einweihung des Europaplatzes mit allen Bruchsaler Partnerstädten, die gezeigt habe, was Europa sein sollte: „Zusammenarbeit in jedem Tag und in jeder Stunde".
Der offizielle Teil des Neujahrsempfangs wurde durch den Untergrombacher Gewerbeverein um Vorstand Thomas Zöller abgerundet, der drei traditionelle Neujahrsbrezeln als Symbol der Verbundenheit im neuen Jahr überreichte.
Zum Schluss fand die alljährliche Blutspendenehrung statt. Ortsvorsteher Karl Mangei und der Vorsitzende des DRK Wolfgang Müller ehrten für 50-malige Blutspende Jürgen Kräh, für 25-malige Blutspende Jürgen Adam und Jutta Zunnert sowie für 10-malige Blutspende Michaela Gassmann, Alexander Lauber, Silvia Modery und Iris Scharun.
Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang durch den Musikverein Harmonie Untergrombach.

Neujahrsbrezeln als Symbol für die Verbundenheit im neuen Jahr: Helmut Friess, Bürgermeister Claude Abel, Harald Lauber, Ortsvorsteher Karl Mangei, Wolfgang Holzinger, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, der 1. Vorsitzende des Gewerbevereins Thomas Zöller und der ARGE-Vorsitzende Arno Becker (v. l. n. r.).
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