„Liewa hüt i Gäns"

DruckversionPer e-Mail versenden
Die unbekannte Babette Ihle bei der Koralle
Freitag, 30. September 2011 - 13:14
Babette Ihle im Fotoatelier

Babette Ihle im Fotoatelier

Fast durchweg Ungehörtes aus Alt-Bruchsal bietet das dritte abendfüllende Nostalgie-Produktion der Koralle über „die Ihles – Bawett“, die kürzlich 140. Geburtstag hatte. Sie wurde  in diesem Jahr mit der Platzbenennung „Babette-Ihle-Platz“ nördlich der Stadtkirche geehrt.

Fromme bis „unheilige“ Gedichte von Babette Ihle, in Hochdeutsch oder in Dialektform aufgeschrieben, stehen diesmal auf dem Programm. Die Heimatpoetin hat am Leben der Stadt, zumal der Obervorstadt und der Peterspfarrei, starken Anteil genommen. Dies spiegelt sich wieder in etlichen Gedichten, die gänzlich unbekannt sind, da sie nicht veröffentlicht wurden.

Babettes amüsante Druckschrift „Wie’s de Rosl em Diene gånge isch“

 Am Schluss des auch mit zeitgenössischen Fotos bereicherten Rückblicks platziert ist jedoch recht Humorvolles. Geboten wird mit den "wahren" Erlebnissen einer Dienstmagd Amüsantes, der Mundarttext ihrer Druckschrift „Wie’s de Rosl em Diene gånge isch“. Der Stoßseufzer jener nicht gerade maulfaulen Titelheldin „Liewa hüt i Gäns“ ziert als Titel die abschließende Koralle-Produktion über die Bruchsaler Reimeschmiedin.

Elisabeth Rieger und Stefan Schuhmacher tragen Texte und Erläuterungen vor. Monika Schuhmacher hat den abwechslungsreichen musikalischen Teil übernommen. Albert Häcker sorgt für Bühne, Licht und Technik.

Die beiden Aufführungen im Koralle–Riff, Eggerten 47, sind am 22. und 23. Oktober, um 19.30 Uhr. Karten gibt es Oktober im Internet unter www.diekoralle.de oder bei Der Club Bertelsmann, Kaiserstraße 37.  

Gustav Schwaninger.

Babettes originales Gedicht zur Silberhochzeit der Eltern (Jubelpaar im Fotoalbum rechts) hütet Gustav Schwaninger.

 

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.3 (3 Bewertungen)
Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen