Östringen: FDP Stadtrat Harald Tuscher wegen Falschaussage angeklagt

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Spektakuläre Wende in der FDP Unterschriften-Affäre
Dienstag, 29. November 2011 - 16:27

Gegen den Östringer FDP Stadtrat und stellvertretender Vorsitzender der FDP Vorderer Kraichgau, Harald Tuscher wurde ein Strafverfahren im Zusammenhang mit der Östringer Urkundenaffäre durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe eingeleitet.

Anlass dieser Verfügung war der Anruf von Harald Tuscher im Sommer vergangen Jahres bei der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, bei dem er den damaligen FDP Ortsvorsitzenden Jochen Bederke wegen Urkundenfälschung anzeigte.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe verfügte aufgrund der Informationen des Östringer Stadtrates eine richterliche Vernehmung beim Amtsgericht Bruchsal. Bei der folgenden richterlichen Vernehmung relativierte der Östringer FDP Stadtrat seine Aussage und verstrickte sich immer mehr in Ungereimtheiten. Er dehnte den Verdacht auf zwei weitere frühere Vorstandsmitglieder der FDP Ortsverbandes Östringen aus, gegen die ebenfalls wegen Urkundenfälschung ermittelt wird.

Herr Harald Tuscher der im Ordnungsamt im öffentlichen Dienst seit kurzer Zeit bei der Stadt Weingarten beschäftigt ist, ist wegen uneidlicher Falschaussage angeklagt. 

Der Hauptverhandlungstermin findet am 07.12.2011 um 11:30 im Amtsgericht Bruchsal Zimmer 001 statt.

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Kommentare

Pöstchen

Oha, was manch einer alles für so einen zweiten Vorstandsposten in einem parteilichen Ortsverband tut.

Widerlich!

Sperrt ihn weg!

Harald Tuscher

Am 7.12 11, also diese Woche, kann Herr Tuscher vor dem Amtsgericht Bruchsal alle Ungereimtheiten klären. Es wird spannend.

Klärung?

Wenn Harald Tuscher die Ungereimtheiten hätte klären können, würde r sicher nicht am Mittwoch vor Gericht stehen. Es stellt sich dann die Frage ob er sein Amt überhaupt noch ausführen kann.

Verurteilt wegen Falschaussage

Heute hat das Amtsgericht Bruchsal den FDP-Stadtrat wegen Falschaussage verurteilt.

da darf man sich schon fragen

warum Staatsbedienstete so oft bei der FDP in politische Ämter streben, obwohl die Partei im Prinzip ja gegen den eigenen Arbeitgeber eingestellt ist....

Darf man sich das fragen?

Man sollte vieles hinterfragen

Die Frage stellt sich mir nicht warum soviel Staatsdiener bei der FDP agieren, wobei ich dies bezweifle, sondern warum ein Staatsdiener des Ordnungsamtes wegen einer Falschaussage verurteilt werden kann und weiterhin in dieser Position beschäftigt werden kann. Ich finde das unmöglich. Er sollte zumindest einen Posten erhalten, in dem er nicht über andere Personen zu Unrecht denunzieren kann. Wie z. B. Strasse fegen oder Laub sammeln. Es scheint, dies würde zumindest seinen geistigen Fähigkeiten eher gerecht werden, nachdem was ich so über den Fall gelesen habe.

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