Schwerer Verkehrsunfall auf der A5 am Kreuz Walldorf fordert ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte

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Kronau/Walldorf(nad). Gegen 14:40 kam es kurz vor der Überleitung auf die A6 am Kreuz Walldorf zu einem folgenschweren Auffahrunfall bei dem ein Kleinwagen, welcher mit 3 Personen besetzt war, zwischen zwei LKWs eingeklemmt wurde. Der Aufprall war so stark, dass sich der Kleinwagen im auffahrenden LKW regelrecht verkeilt hatte und die Insassen eingeklemmt wurden.

Zunächst gingen Notrufe mit unklaren Meldungen über Verletztenzahlen ein. So wurde die Feuerwehr Waghäusel mit den Abteilungen Waghäusel, Wiesental und

Kirrlach, sowie zur Unterstützung die Feuerwehr Bruchsal mit dem Rüstzug alarmiert. Parallel wurden mehrere Rettungswagen und Notärzte an die Einsatzstelle beordert. Vor Ort entschied der Einsatzleiter aufgrund der schwierigen Lage, dass zur Rettung der Verletzten die Berufsfeuerwehr Karlsruhe zur Unterstützung mit dem Feuerwehrkran nachgefordert werden soll. Dieser konnte aber im weiteren Verlauf des Einsatzes noch auf der Anfahrt abbestellt werden, da mit vorhanden Mitteln ein Zugang zu den Verletzten geschaffen werden konnte. Die Feuerwehr Waghäusel war eine knappe Stunde mit der Rettung der 3 eingeklemmten Personen beschäftigt. Für eine Person kam jedoch jede Hilfe zu spät und Sie verstarb noch an der Einsatzstelle. Die beiden weiteren Insassen wurden mit schwersten Verletzungen dem Rettungsdienst übergeben und anschließend mit Rettungshubschraubern zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser geflogen. Die beiden leicht verletzen LKW-Fahrer wurden ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt und mit je einem Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht. Die Feuerwehr Bruchsal unterstütze in Absprache mit dem Einsatzleiter und stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.

Für den Zeitraum der Rettung der Verunfallten und der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei musste die Autobahn teilweise voll gesperrt werden. Es kam trotz einer Ausleitung an der Ausfahrt Kronau zu einem Rückstau von über 13km. Die Feuerwehr Waghäusel war unter der Leitung von Roland Fuchs mit 6 Fahrzeugen, die Feuerwehr Bruchsal unter der Leitung von Bernd Molitor mit dem Rüstzug circa zwei Stunden im Einsatz. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Bordt machte sich vor Ort ein Bild über die Lage. Der Rettungsdienst war unter der Leitung der organisatorischen Leiter Alexander Höß und Daniel Bauer mit einem leitenden Notarzt mit 3 Rettungshubschraubern, 4 3 1Rettungswagen und 2 Notarzteinsatzfahrzeugen vor Ort.

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