13. Mai: Stummfilm „In Nacht und Eis“

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Datum: 
Sonntag, 13. Mai 2012 - 12:00


 Deutsche Kinemathek

Szenenfotos aus „In Nacht und Eis“. Bildnachweis: Deutsche Kinemathek

Am Sonntag, 13. Mai, ist um 12 Uhr der 30-minütige Stummfilm „In Nacht und Eis“ in der Historischen Wirtschaft des Deutschen Musikautomaten-Museums im Bruchsaler Barockschloss (3. Obergeschoss) zu sehen. Für die Veranstaltung ist lediglich das reguläre Schlossticket zu lösen, eine Platzreservierung wird aus Kapazitätsgründen erbeten (Tel. 07251 742652, E-Mail: ingrid [dot] lamprecht [at] landesmuseum [dot] de (ingrid [dot] lamprecht [at] landesmuseum [dot] de)). Nach einer historischen Einführung durch Ausstellungskuratorin Brigitte Heck umrahmt der Stummfilm-Pianist Frieder Egri ein besonderes Stück Filmgeschichte – den wenige Monate nach der Katastrophe entstandenen deutschen Stummfilm „In Nacht und Eis“, zugleich der erste Versuch, das Titanic-Drama in bewegte Bilder zu kleiden. Zur möglichst realistischen Inszenierung setzte der rumänische Regisseur Mime Misu die damals modernsten Effekte und Techniken ein: Das Schiff war ein immerhin 8 Meter langes Modell, die Untergangsszene wurde auf dem Grüpelsee bei Königs Wusterhausen gedreht. Aus heutiger Sicht mag der Film in vielen Teilen fast komisch erscheinen – vor hundert Jahren jedoch waren seine Schnitte und Tricks aufsehenerregend.

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