Hallo liebe Stadtverwaltung!

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Ich denke es wäre angebracht, sich über den berühmten grünen Rechtsabbiegerpfeil an der Ampel Gedanken zu machen.

Oder liege ich da völlig falsch?

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6 Responses to Hallo liebe Stadtverwaltung!

  1. Kulturfan sagt:

    Rechtsabbiergerpfeil ist hier nicht angebracht, da durch die Rotschaltung auch den Bussen die Ausfahrt aus dem Busbahnhof ermöglicht werden soll

  2. Brusler sagt:

    Vielleicht ist ja der Kreuzungsumbau immer noch nicht fertig und das Stadtbauamt – pardon, die Oberbürgermeisterin und der Bürgermeister und der Gemeinderat und, und… – vertrauen auf die Intelligenz der Verkehrsteilnehmer?
    Tipp: “Nicht verzagen, ….. fragen!” Dabei könnte ja noch ein Pressebericht MIT FOTO ‘rausspringen…

  3. chrisv sagt:

    Es gibt noch viel mehr Stellen, an denen ein Grünpfeil sinnvoll wäre, z.B. B3/B35 Kreuzung oder Obergrombacher Str/B3 in Untergrombach.

  4. Brusler sagt:

    Sinnvoll? Tatsächlich? Lesen Sie mal hier:

    Zur Sache
    RESSORT VERKEHR
    ADAC e. V.

    Ressort Verkehr
    Stand: Juli 2017
    Verkehrspolitik verkehr@adac.de
    Hansastraße 19, 80686 München
    http://www.adac.de/verk
    ehrs-experten
    Grünpfeilschild
    Im Jahr 1994 wurde die Grünpfeil-Regelung an Lichtsignalanlagen in die Straßenverkehrsordnung
    (StVO) aufgenommen. Die Regelung gestattet das Abbiegen nach rechts in der Rotphase nach vorhe-
    rigem Stopp an der Haltlinie. So sollen unnötige Wart
    ezeiten an Lichtsignalanlagen vermieden und
    dadurch der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden. Kritiker halten den Grünpfeil dagegen für gefähr-
    lich, weil viele Kraftfahrer das Anhaltegebot missachten.
    Einsatzkriterien
    Der Grünpfeil an Ampeln kann zu einer Verbesse-
    rung der Verkehrssituation beitragen, indem die
    Wartezeit für Rechtsabbieger verkürzt wird.
    Dadurch kann auch die Leistungsfähigkeit erhöht
    werden. Das Maß der Verbesserung ist einerseits
    von der Verkehrsbelastung
    abhängig. Andererseits
    spielt eine Rolle, ob dem Rechtsabbieger ein eige-
    ner Fahrstreifen zur Verfügung steht.
    Bei der Auswahl der
    Standorte ist darauf zu
    achten, dass die Si-
    cherheit aller Ver-
    kehrsteilnehmer stets
    gewährleist bleibt.
    Gemäß § 37 StVO und
    den entsprechenden
    Verwaltungsvorschrif-
    ten sollen Grünpfeile
    daher nicht eingerichtet werden, wenn

    keine ausreichende Sicht auf querende Fuß-
    gänger, Radfahrer oder
    Kraftfahrer besteht,

    der Gegenverkehr zum Linksabbiegen ein ei-
    genes Signal hat (grün leuchtendes Pfeilsig-
    nal),

    mehrere markierte Fahrstreifen für Rechtsab-
    bieger vorhanden sind,

    der Rechtsabbieger Gleise des Schienenver-
    kehrs befahren oder kreuzen muss,

    ein Zweirichtungsradweg gekreuzt wird,

    starker Fuß- und Radver
    kehr gekreuzt wird,

    die Ampelanlage überwiegend der Schulwegsi-
    cherung dient oder häufig von seh- oder geh-
    behinderten Menschen genutzt wird.
    Das Grünpfeilschild darf zudem nicht beleuchtet
    oder reflektierend sein, um eine Verwechslung mit
    dem grün leuchtenden Pfeilsignal auszuschließen.
    Richtiges Verhalten
    Der Grünpfeil signalisiert im Gegensatz zu einem
    grünen Signalgeber keine Vorfahrt. Vor dem
    Rechtsabbiegen ist daher in jedem Fall zwingend
    an der Haltelinie anzuhalten. Dies gilt auch, wenn
    vorausfahrende Fahrzeuge bereits nach rechts
    abgebogen sind.
    Nach dem Halt dürfen Kraftfahrer langsam bis zur
    Sichtlinie heranfahren, sofern es die Verkehrslage
    zulässt. Es ist stets der Vorrang des querenden
    Fuß- und Radverkehrs zu beachten.
    Das Grünpfeilschild begründet keine Pflicht zum
    Rechtsabbiegen. Wer lieber auf das Grünsignal
    warten möchte, behindert Nachfolgende, die bei
    Rot abbiegen möchten, deshalb nicht. Es ist nicht
    erlaubt, Wartende per Hupe zum Fahren aufzufor-
    dern.
    Empfehlungen des ADAC
    Das Grünpfeilschild hat sich vielerorts durchgesetzt
    und bewährt.
    Der Grünpfeil kann zur Verbesserung des Ver-
    kehrsflusses beitragen, da sich – insbesondere zu
    Zeiten geringer Verkehrsnachfrage – die Wartezei-
    ten für die Rechtsabbieger verkürzen.
    Durch Einsatz des Grünpfeils können in geringem
    Maße zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden.
    Bei der Auswahl der Standorte ist die Verkehrssi-
    cherheit aller Verkehrsteilnehmer zu beachten. Die
    Einsatzkriterien der VwV-StVO sind daher zwin-
    gend zu berücksichtigen.

    Und nun? Immer noch der Meinung?

    • Lieber Brusler, Sie haben vollkommen Recht. Man muss doch nicht jeden Unsinn übernehmen. Wo z. B. nur eine Richtungsfahrbahn vorhanden ist, nützt der Grünpfeil gar nichts, wenn nur ein Geradeausfahrer vorne steht. Typisches Beispiel: Nach der Bahnunterführung in Untergrombach, Einmündung der Joss-Fritz-Straße.

      Ihre Argumente: Autofahrer fahren zügig ohne Anzuhalten und kreuzender Radweg (Radfahrer haben Grün) sprechen voll gegen den Grünpfeil an dieser Stelle.

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