Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 – Veranstaltung vom 9. November 2017 in Bruchsal

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Dokumentation – Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

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12 Responses to Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 – Veranstaltung vom 9. November 2017 in Bruchsal

  1. Habakuk sagt:

    https://youtube.com/watch?v=uyDELrZk904

    Gedenken ist eine Sache. Die jüdische Kultur in Bruchsal wird leider nicht mehr lebendig, egal wieviele Klezmer-Kapellen in einem abbruchreifen Haus spielen. Sie ist ausgelöscht, genauso wie die wunderschöne Synagoge.

    Mir erschiene es sinnvoller, sich um die NOCH bestehende jüdische Kultur in Europa und in Israel zu sorgen, solange sie noch existiert.

    • Schnappschuetze sagt:

      Die jüdische Kultur in Bruchsal wird leider nicht mehr lebendig – wie schön, dass Sie das hier so einfach wie leichtfertig entschieden haben…

      • Habakuk sagt:

        Das ist eine Tatsache.
        Und nein, nicht ICH habe das entschieden,sondern eine Bande von Faschisten und deren Gefolgschaft vor über 70 Jahren.
        Und sorry, ich bin sehr dafür, daran zu erinnern, indem man zB Zeitzeugenberichte veröffentlicht usw. Meinetwegen auch mit Klezmerkapellen in Garagen, obwohl ich pers. das für eine absolut kitschige und irgendwie geschmacklose Idee halte.

        Wie dem aber auch sei, es geht um das Heute und da erfreut sich das Judentum nicht gerade übermässiger Solidarität, gerade aus linken Kreisen. Frau Birkle hat das in ihrer Rede zurecht angesprochen.

  2. Habakuk sagt:

    Der Link war nicht korrekt.

    Ich hoffe, so geht es:

    https://youtube.com/watch?v=uyDELrZk9O4

  3. Sie haben aber Mut, hier Broder und somit auch Hamed Abel-Samad anzuführen. Beide werden von den Links/Grünen und auch einem Großteil der Mainstream-Medien ob ihrer islamkritischen Haltung in die Rechte Ecke gestellt und mit der Nazi-Keule (ausgerechnet!) bearbeitet. Zitiert man in Diskussionen zum Islam beide, wird man selber auf das Übelste beschimpft, mir schon einige male passiert. Ich persönlich schätze beide sehr, weil sie sich n

    • …mein obiger Kommentar wurde plötzlich abgebrochen. Ich eergänze also: Ich persönlich schätze beide sehr, weil sie sich nicht einschüchtern lassen…

    • Habakuk sagt:

      Sie haben vollkommen recht, Herr Zimmermann.
      Ging mir auch schon so.
      Nichtsdestotrotz sind für mich Menschen wie Broder oder Abdel-Samad derart wichtige Gesellschaftskritiker und wachsame Zeitgenossen, daß ich gerne das Risiko auf mich nehme, dafür von einigen Verblendeten in eine Ecke gestellt zu werden, das ist ein Fliegenschiss gegen die pers. Einschränkungen, die zB Abdel-Samad auf sich nimmt.
      Ich erkenne bei diesen beiden nicht nur den großen Mut, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen, sondern eine zutiefst menschenfreundliche und humanistische Einstellung.
      Es geht ihnen nämlich gerade nicht um die Abstammung oder relig. Zugehörigkeit des Einzelnen, sondern um das Verhalten. Und ihre pers. Freundschaft ist dafür ein eindrückliches Beispiel, wie ich finde.
      Ich schaue ihnen jedenfalls gerne zu, wenn sie den Finger in die jeweiligen Wunden legen…

    • Habakuk sagt:

      Ich möchte übrigens auf dieser Plattform nur EINMAL eine Stellungnahme dazu lesen, was derzeit in Deutschland an Antisemitismus abgeht.
      Vor dem Brandenburger Tor werden Tücher mit dem Davidstern verbrannt, hunderte jubeln.
      Ist das nicht genauso beschämend, als wenn Nazidemonstranten sich so aufführen? Ich finde schon.
      Aber im Blätterwald herrscht überwiegend ein großes Schweigen.
      Wer sich nicht explizit gegen solche Vorkommnisse wendet, der sollte noch einmal nachdenken, wenn er zB vor einem Stolperstein stehenbleibt.
      Man kann über Trumps Entscheidung sicherlich streiten, aber darum geht es diesen Demonstranten nicht, es geht ihnen um die Auslöschung des Staates Israel und der Juden.
      Und es kann doch, mit Verlaub, nicht sein, daß das in Deutschland einfach hingenommen wird.

      • Tücher zu verbrennen oder gar richtige Fahnen (aus privatem Besitz) ist doch in Deutschland nicht verboten. Religions-, Demonstrations- und Redefreiheit sind doch wichtige Säulen unserer Demokratie. Im übrigen, Kritik an Israel darf nicht gleich als Antisemitismus bezeichnet werden.
        Ob man es gut finden muss, wenn “Gäste” bei uns gegen Andersgläubige hetzen, darf jeder selbst entscheiden.
        Was nun Trump zu der Umsiedlung der Botschaft nach Jerusalem sagt, ist doch nicht zu beanstanden. Schließlich ist es in den USA seit langem politischer Konsens, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist.. Seine Vorgänger Bush und Obama haben das auch immer wieder betont. Nur die beiden hatten nicht dieselbe Aufmerksamkeit der deutschen Öffentlichkeit. Ich glaube, die Umsiedlung der amerikanischen Botschaft wäre schon lange vollzogen, gäbe es in Jerusalem genügend Platz dafür.
        Im Übrigen findet (fand) antijüdisches Denken in der Vergangenheit besonders dort fruchtbaren Boden, wo der christliche Glaube vorherrschend war. Schließlich haben sie Christus gekreuzigt. Aber wie hätte denn sonst die so genannte Erlösung stattfinden sollen?
        Die Antwort kann doch nur sein: So lange nicht die Vernunft, sondern abrahamitische Religionen die Welt beherrschen, werden sich die Menschen nicht friedlich verhalten.

        • Habakuk sagt:

          Niemand bezeichnet Israelkritik pauschal als Antisemitismus.
          Aber diese Demos waren antisemitisch, es wurde zB mit großer Zustimmung “Tod den Juden” usw skandiert.
          Es ist mir in diesem Zusammenhang auch völlig egal, ob das Verbrennen des Davidsterns (ob nun mit oder ohne Flagge) legal ist oder nicht. Es ist auch legal, Bücher zu verbrennen und dennoch wissen wir alle, welches Denken dahintersteht. Man kann nicht auf der einen Seite “Wehret den Anfängen” rufen, wenn es sich um deutschen Judenhass handelt und andererseits von Meinungsfreiheit reden, wenn es Zugewanderte sind.
          Ich möchte solche Auswüchse in Deutschland nicht sehen, von keiner extremen Gruppe!

          Was Jerusalem betrifft stimme ich Ihnen zu, Trump hat hier lediglich Realitäten anerkannt. Und solange Israel ALLEN Religionen in Jerusalem den Zugang zu den hl. Stätten gewährt kann ich damit gut leben. Unter jordanischer Herrschaft sah das anders aus.
          Und sollte es irgendwann wider Erwarten doch einen demokratischen palästinensischen Staat geben, der Israel anerkennt und dies auch gewährleistet, dann kann man über den Status neu verhandeln, vorher ist es so wie es ist und das ist derzeit gut so.
          Meine Meinung…

          • “Niemand bezeichnet Israelkritik pauschal als Antisemitismus.” Das Niemand kann leider so nicht stehenbleiben.

            “…wider Erwarten doch einen demokratischen palästinensischen Staat geben …”
            Richtig, wer sollte erwarten, dass aus islamischen Staaten jemals Demokratien werden.
            Ein großer Teil der Migranten akzeptiert noch nicht einmal die Demokratie in unserem Land.

            Es erschreckt mich, wenn ich von Schulen höre, in denen besonders Lehrerinnen als Schlampen (und Schlimmeres) beschimpft werden. Es erschreckt mich, wenn von Nogo areas in Städten gesprochen wird, wohlgemerkt nicht von AfDlern.
            Es erschreckt mich, welcher Aufwand für Sicherheit getroffen werden muss.

            Es erschreckt mich, wenn 3500 Tote auf den Staßen nicht zu genereller Geschwindigkeitsbeschränkung führt.

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