Elfter deutsch-israelischer Schüleraustausch zwischen Hakfar Hayarok und dem Justus-Knecht-Gymnasium

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Schülerinnen und Schüler zu Gast in Bruchsal

Bruchsal (pa) | Bereits zum elften Mal bewies das Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal sein besonderes Engagement für die deutsch-israelische Freundschaft: Der zwischenzeitlich schon traditionelle Schüleraustausch mit Hakfar Hayarok nahe Tel Aviv wurde Anfang Oktober ein weiteres Mal fortgesetzt, die israelischen Gäste erwartete eine abwechslungsreiche Woche in Deutschland. Auf dem Programm, gestaltet und organisiert von den Lehrkräften Christina Utech und Johannes Gayer, stehen das Kennenlernen der Stadt Bruchsal, ihre Sehenswürdigkeiten und die Geschichte ihrer jüdischen Mitbürger, ebenso Exkursionen in die Region. Mit dem Leben in den Gastfamilien und nicht zuletzt mit einer feierlichen Gedenkstunde auf dem jüdischen Friedhof in Obergrombach strebt der Austausch nach einer Stärkung der deutsch-israelischen Freundschaft.

Offiziell empfangen wurden die Gäste aus Israel im Rathaus der Stadt Bruchsal von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, die den Austausch als einen wesentlichen Beitrag zu Versöhnung und Freundschaft würdigte. Dem Justus-Knecht-Gymnasium und insbesondere den Gastfamilien dankte das Stadtoberhaupt für das Engagement um den Schüleraustausch. Ende November startet die Reise der deutschen Schüler nach Hakfar Hayarok.

Das Justus-Knecht-Gymnasium ist seit langem intensiv um die Partnerschaft mit Hakfar Hayarok bemüht. Ganz besondere Verdienste kommen dabei Schulleiter Hans-Peter Gaal zu, der das Projekt von den ersten Anfängen vor nunmehr 17 Jahren an begleitet hat. Das Justus-Knecht-Gymnasium engagiert sich darüber hinaus sehr für die Erinnerungskultur und das Gedenken an jüdisch-deutsche Geschichte, beteiligte sich in den vergangenen Jahren an den Gedenkfahrten nach Gurs und gestaltete auch das Programm der bisherigen Stolpersteinverlegungen umfassend mit.

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