Durch Erasmusprojekt findet Europa in Bruchsal statt

Einen großen Empfang bekamen die Schüler aus vier Nationen im Rathaus Bruchsal, der zeigen sollte, wie wichtig der europäische Austausch auf allen Ebenen genommen wird.
Foto: pa

 

Klasse 10c des Schönborngymnasiums begrüßt Gastklassen aus drei Ländern

Bruchsal (pa) | „You are welcome and important“, sagte die Bruchsaler Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick beim Empfang von ca. 70 Schülerinnen und Schülern aus Polen, Rumänien, Spanien und Deutschland am 8. Mai im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Zwei Jahre lang haben die Schüler an dem Erasmus-Projekt „Sick or Sound“ gearbeitet, dessen Leitgedanke die Verbesserung der Kompetenz junger Europäer sein soll „Krankheiten vorzubeugen und Gesundheit zu erzielen“. Die Schüler haben sich diesem Arbeitsauftrag auf verschiedenen Ebenen genähert. Im naturwissenschaftlichen Bereich, im sozialwissenschaftlichen Unterricht, sowie auf sprachlicher und musischer Ebene. „Wir haben wissenschaftlich gearbeitet, ähnlich einem Projekt an der Universität“, berichtet Simone Schönung, Lehrerin am Schönborngymnasium, die als Koordinatorin und Projektleiterin fungierte.

Den hohen Anspruch des aus dem europäischen Erasmus-Förderprogramm finanzierten, länderübergreifenden Projektes kann man aus der Agenda ableiten. Nicht nur die Prävention von Krankheiten wurden untersucht, auch die Lebensweise in den verschiedenen Ländern – früher und heute – wurden betrachtet. So befasste man sich z.B. im Mathematikunterricht mit einem Berechnungsmodell, wie die Verbreitung von Krankheiten abhängig sein könnte vom Handel mit Lebensmitteln und sonstigen Wirtschaftsgütern.

Dreimal waren jeweils Schülergruppen der Klasse 10c zum Austausch der Erkenntnisse unterwegs in Europa. In Dorohoi (Rumänien), Domoslawice (Polen) und Tarragona (Spanien) wurden sie ebenso herzlich von Gastfamilien aufgenommen, wie die jeweiligen Schüler umgekehrt hier in Bruchsal. Entsprechend des Leitgedankens des Projektes war das Programm in Bruchsal sehr anspruchsvoll. Besuche bei SEW Eurodrive, dem Pharmaunternehmen Sanofi in Frankfurt und der Universität Heidelberg standen auf dem Wochenplan. Der Besuch der Uni Heidelberg soll den ausländischen Schülern einen Impuls geben, sich für Studiengänge in Europa zu interessieren.

If you want to go far, then you have to go together”, übersetzte Simone Schönung zum Abschluss des Empfangs ein Sprichwort für die Gäste und schloss damit den Kreis zum europäischen Gedanken.

Einen großen Empfang bekamen die Schüler aus vier Nationen im Rathaus Bruchsal, der zeigen sollte, wie wichtig der europäische Austausch auf allen Ebenen genommen wird. Foto: pa

Einen großen Empfang bekamen die Schüler aus vier Nationen im Rathaus Bruchsal, der zeigen sollte, wie wichtig der europäische Austausch auf allen Ebenen genommen wird.
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