“Bundestagswahl – Krieg ohne Blut”

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Im Waffenarsenal moderner Kriegsherren findet sich ein Geschütz, das dem Namen nach keineswegs neu ist, das jedoch durch die neuen Medien sowohl in Effizienz wie Reichweite völlig neue Dimensionen erreicht. Die Rede ist von Propaganda, deren Sprengkraft sich indirekt proportional zur Medienkompetenz der Zielgruppe erhöht:

“… eine Gesellschaft, in der sich Menschen vor allem über Medien informieren und so ihre politische Meinung bilden, ist bedroht, wenn sich Lügen ausbreiten. Wenn nicht mehr klar ist, was falsch ist und was noch stimmt, dann verlieren Menschen ihr Vertrauen in den Staat. Trifft zu, was sie mir im Fernsehen erzählen? Was ich in der Zeitung lese? Was ich im Netz gehört habe? Misstrauen ist das Gift, das jede Gesellschaft zersetzt. Mithilfe von Fake-News wird dieses Gift in kleinen Dosen injiziert”

Dabei ist Propaganda, die z.B. durch gezielte Desinformations-Kampagnen konkreten Einfluss auf Wahlen nemen kann, nur eine Facette moderner Kriegsführung, dem Cyber-Krieg, der außerdem gezielt IT-Infrastruktur des Gegners “bombardiert”.

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