Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Jung auf Antrittsbesuch im Bruchsaler Rathaus

Antrittsbesuch Dr. Jung am Fr. 20. Oktober

 

Bruchsal (pa) | Als Bürger der Stadt Bruchsal stattete der jüngst in den Deutschen Bundestag gewählte Dr. Christian Jung (Freie Demokraten FDP) Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick einen Antrittsbesuch ab. Er stellte sich kurz vor und informierte die OB, dass er als Abgeordneter neben seinem Wahlkreis Karlsruhe-Land den gesamten Landkreis Karlsruhe für die FDP-Bundestagsfraktion betreuen werde. Christian Jung ist seit 2014 auch Mitglied der Versammlung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein. Dieses Mandat wird er weiter ausüben, um die Interessen der Region in enger Abstimmung mit den kommunalen Mandatsträgern besser vertreten zu können. Als Schwerpunkte seiner politischen Arbeit in Berlin nannte er neben der Verkehrsplanung und Infrastruktur auch die Bahn-Infrastruktur und die vielfältigen Herausforderungen in der Region Karlsruhe. Dazu gehört für ihn auch die rasche Verwirklichung der zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth.

Es ist gut für unsere Region, dass wir in der neuen Legislaturperiode drei Abgeordnete im Bundestag haben“, sagte Cornelia Petzold-Schick. „So haben wir größere Chancen, uns für unsere Bruchsaler Themen in Berlin Gehör zu verschaffen. Dieses umso mehr, als alle drei Parteien der möglichen Jamaika-Koalition vertreten sind.“

Gesprochen wurde vor allem über das Thema Bundesstraße B35. Dr. Jung sieht nach seiner Analyse in einer Tunnel-Lösung der B-35-Ostumfahrung die einzige Möglichkeit, den massiv steigenden nationalen und internationalen Durchgangsverkehr aus Bruchsal und den Umlandgemeinden mittel- und langfristig „herauszubekommen“ – ohne Bevölkerung und Natur weiter zu belasten. Für die Tunnel-Lösung gebe es bisher keine weiteren Kostenschätzungen und Planungen, weshalb es sich wegen der von Dr. Jung und den Freien Demokraten immer wieder thematisierten Achsenplanung Bruchsal – Bretten – Bauschlott (Neulingen) – Pforzheim verbiete, eine Tunnelplanung aus Kostengründen abzulehnen. „Die Finanzen dürfen dabei nicht im Vordergrund stehen“, pflichtete ihm das Stadtoberhaupt bei.

Während des Gesprächs, bei dem auch Professor Dr. Hartmut Ayrle, der Leiter des Städtischen Planungsamtes, dabei war, wurde ebenso eine Zusammenarbeit in Sachen Unterführung beim Bahnhof Bruchsal ins Auge gefasst. Man beschloss, gemeinsam den Kontakt zum Eisenbahnbundesamt zu suchen.

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