Attraktive Ortsmitte und Flächen zum Spielen

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Vor-Ort-Termin in Heidelsheim flankiert Vorbereitungen für Bürgerwerkstatt

Bruchsal (pa) | Bruchsal platzt zwar nicht aus allen Nähten, aber die Stadt wächst kontinuierlich. “Bis 2025 gehen wir von einer Zunahme von rund 2.000 Personen aus, weil Bruchsal in einer attraktiven Zuzugsregion liegt”, informiert die Stadtverwaltung bereits bei der Auftaktveranstaltung zu „Bruchsal wächst! Wohnen und Zusammenleben“. Das gilt auch für Heidelsheim, das seit 2010 kontinuierlich gewachsen ist. “Dieses Wachstum wollen wir zusammen mit den Einwohnern gestalten”, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. “Dafür laden wir zu Lokalen Bürgerwerkstätten ein, in den Stadtteilen und in der Kernstadt”. Die erste findet statt am 25. März für Heidelsheim und Helmsheim.

Zur Vorbereitung trafen sich die Oberbürgermeisterin und Mitarbeiter der Stadtplanung mit Vertretern des Ortschaftsrates Heidelsheim, um Schwerpunkte der Entwicklung vor Ort zu besprechen. Dabei ging es um eine Außenspielfläche an der Straße zur Kläranlage, um das neue Ärztehaus in der Heidolfstraße sowie um die Gestaltung der Ortsmitte.

Die Außenspielfläche soll zweckmäßig und pflegeleicht gestaltet sein und Fußballspielen sowie Basketball ermöglichen. Im neuen Ärztehaus sind drei Praxen bereits in Betrieb: Zwei Allgemeinärzte und ein Physiotherapeut. Eine Zahnärztin wird bis Ende März einziehen. Die Heidelsheimer Apotheke plant ihren Umzug für Juni. Das Gebäude bietet noch Platz für eine weitere Praxis und hat zwei Wohnungen mit Penthouse-Charakter im obersten Stockwerk. So entsteht hier ein Gesundheitszentrum, das die ärztliche Versorgung des Stadtteils und darüber hinaus sicherstellt. Die Ortschaftsräte wünschen sich eine ansprechende Gestaltung des Außenbereiches, wenn die Baumaßnahme endgültig abgeschlossen ist.

Am Marktplatz galt das besondere Interesse der städtischen Bestandsimmobilie Merianstraße 6, die unmittelbar an die Schule angrenzt. Dieses Gebäude steht zum Verkauf. Dabei soll ein freier Raum zur Stadtmauer erhalten bleiben wegen des historischen Ensemblebildes. Ein Diskussionspunkt in Heidelsheim ist der Standort des “Volterra-Steins”, der die Freundschaft zwischen Heidelsheim und Volterra dokumentiert. Hierfür gibt es mehrere Alternativen, “die aber ortsintern mit den Volterrafreunden diskutiert werden sollen”, sagte die Oberbürgermeisterin. Beim Ortstermin nahm man auch die kleinen Gässchen in der Ortsmitte in Augenschein, die man gemäß dem historischen Stadtbild mit einem höhengleichen Pflasterbelag neu gestalten will. Die Ortschaftsräte wünschen sich für Heidelsheim eine attraktive und bewohnbare Ortsmitte mit Vorrang vor der Ausweitung an den Ortsrändern.

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